Anschlussbegriff
Unternehmerfunktion
Die Unternehmerfunktion besteht darin, neue Kombinationen zu erkennen, durchzusetzen und neue Entwicklungspfade zu eröffnen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Innovation, Evolution und Unternehmertum.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Rekombination / neue Kombination, Innovativer Unternehmer, Lernender Unternehmer.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Die Unternehmerfunktion ist nicht an eine bestimmte Person gebunden. Sie beschreibt eine Entwicklungsleistung im wirtschaftlichen System.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
In der WÖk wird sie zur Wirkungsfunktion: Neue Kombinationen müssen bessere Zustände für Mensch, Planet und Demokratie erzeugen.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Unternehmerfunktion“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als Anschlussbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Unternehmerfunktion“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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