Quellen-/Bezugslinienbegriff
Lernender Unternehmer
Der lernende Unternehmer entwickelt Kompetenz, Wahrnehmung, Risiko- und Wirkungsfähigkeit weiter.
Auf einen Blick
- Einordnung: Quellen-/Bezugslinienbegriff im Bereich Innovation, Evolution und Unternehmertum.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Unternehmerisches Lernen, Unternehmerfunktion, Wirkungsinnovation.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Der Begriff schließt an Jochen Röpke an und beschreibt Unternehmertum als Lern- und Entwicklungsfähigkeit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
In der WÖk wird der lernende Unternehmer zum Wirkungsakteur: Er lernt, Wirkungen zu lesen und neue Kombinationen für bessere Zustände zu schaffen.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Lernender Unternehmer“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als Quellen-/Bezugslinienbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Lernender Unternehmer“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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