WÖk-Präzisierungsbegriff

Warmmietenneutralität

Warmmietenneutralität bedeutet, dass Sanierung ökologische Wirkung erzeugt, ohne die reale Wohnkostenbelastung zu erhöhen.

WÖk-Präzisierungsbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wohnwirkung, Wirkungsvermietung, WIX-VI.

Definition

Was der Begriff zusätzlich aussagt

In der Wirkungsökonomie ist Sanierung dann sozial tragfähig, wenn Klimawirkung, Betriebskosten, Förderung, Mietentwicklung und Härtefallschutz zusammen betrachtet werden.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Nicht als Garantie gleicher Kaltmiete verstehen.

Verwendung

Verwendung

Als Schutz- und Bewertungslogik für Sanierung verwenden.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Mietendeckel
  • Modernisierungsumlage

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Warmmietenneutralität“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Quellen und Einordnung

Kategorie: Grundbegriff

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.