WÖk-Präzisierungsbegriff
Wohnwirkung
Wohnwirkung beschreibt die tatsächliche Zustandsveränderung, die Wohnraum für Menschen, Gebäude, Quartiere, Klima und Vertrauen erzeugt.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungspflicht des Eigentums, Energiearmut, Quartierswirkung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Wohnwirkung ist neutral und relational. Sie kann positiv, negativ oder neutral sein und wird im WÖk-Rahmen an Mensch, Planet und Demokratie rückgekoppelt.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Nicht als Bewertung von Mieter:innen oder Eigentümer:innen verwenden.
Verwendung
Verwendung
Als Zustandsveränderung im Wirkungsfeld Wohnen verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wohnqualität
- Immobilienwert
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wohnwirkung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise