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11. Warum die SDGs nicht parteiideologisch eng sind#

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Die SDGs sind nicht ideologiefrei im Sinne von wertfrei. Sie enthalten klare normative Ziele: Armut verringern, Hunger bekämpfen, Gesundheit verbessern, Bildung sichern, Gleichstellung stärken, Klima schützen, Institutionen stabilisieren. Das sind Werte. Sie sind aber nicht parteiideologisch eng, weil sie keine einzige Wirtschafts-, Regierungs- oder Gesellschaftsform vorschreiben.

Demokratien, Monarchien, autoritäre Staaten, Marktwirtschaften, Mischsysteme und planwirtschaftlich geprägte Staaten konnten dem Zielrahmen zustimmen, weil die SDGs Zielzustände definieren, nicht einen einzigen Weg. Genau darin liegt ihre politische Stärke.

Für die Website ist diese Unterscheidung wichtig: „Ideologiefrei“ darf nicht bedeuten, dass die SDGs neutral gegenüber Leid, Armut, Klimaschäden oder Rechtsstaatszerfall wären. Es bedeutet: Sie sind kein enger Parteicode. Sie sind ein gemeinsamer Mindestkompass für Systemstabilität.

Die SDGs sind nicht wertfrei. Aber sie sind breiter als eine Parteiideologie.