WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 16 von 21

13. Wirkungsökonomische Einordnung: vom Zielrahmen zur Rückkopplung#

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Die SDGs beantworten die Frage: In welche Richtung soll Entwicklung gehen? Sie beantworten aber nicht vollständig die Frage: Wie werden Preise, Steuern, Kapital, Beschaffung, Management, Medien, Haushalte und politische Entscheidungen so verändert, dass diese Richtung praktisch wirksam wird?

Genau dort setzt die Wirkungsökonomie an. Sie macht aus den SDGs keinen zusätzlichen Berichtsteil, sondern einen Bewertungsrahmen für Wirkung. Wirkung wird dann über WÖk-IDs, Scorecards, Benchmarks, T-SROI, Reverse Merit Order, Wirkungssteuern, Wirkungsfonds, Wirkungshaushalte und den Wirkungsrat in reale Entscheidungssysteme übersetzt.

SDG+ ergänzt diesen Rahmen dort, wo die SDGs aus Sicht der Wirkungsökonomie nicht ausreichend präzise sind: Demokratiequalität, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung.

SDG-Ebene Was sie leistet WÖk-Erweiterung Ziele Richtung und Zielräume Wirkungsbewertung nach Mensch, Planet, Demokratie Unterziele Konkretere Zielzustände WÖk-ID- und Indikatorfamilien Indikatoren Monitoring und Vergleichbarkeit Scorecards, Benchmarks, Datenqualität Umsetzung Nationale Strategien Preise, Steuern, Kapitalzugang, Beschaffung, Haushalte

Lücken Demokratie/Medien/Digitales teils nur indirekt SDG+ als transparente WÖk- Erweiterung