WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 5 von 19

Begriffsabgrenzung: Transformation, Übergang und Konversion#

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Transformation ist nicht jede Veränderung. Wirkungsökonomisch liegt Transformation vor, wenn ein Unternehmen Pfade, Anreize, Entscheidungsregeln oder Geschäftsmodelle so verändert, dass positive Netto-Wirkung dauerhaft wahrscheinlicher wird. Eine einzelne Effizienzmaßnahme kann wichtig sein, ist aber noch keine Transformation, wenn das destruktive Grundmodell unverändert bleibt.

Natalie Weber · Wirkungsökonomie · Go 7 · Seite 4 Übergang bezeichnet die zeitliche und organisatorische Brücke zwischen alter und neuer Logik. Übergänge brauchen Schutz, Prioritäten, Fristen, Lernschleifen und Korrektur. Konversion meint den Umbau von Altvermögen, Altprozessen oder Altprodukten in zukunftsfähige Wirkung.

KMU-Tauglichkeit bedeutet nicht, die Wirkungsanforderung auszusetzen. Sie bedeutet, sie angemessen zu operationalisieren: weniger Indikatoren, klare Branchenbenchmarks, digitale Vorlagen, Förderlotsen, gemeinsame Datenräume und proportionale Nachweise. Begriff Definition im WÖk-Kontext Transformation dauerhafte Veränderung von Pfaden, Anreizen und Geschäftsmodellwirkung Übergang gestufte Einführung mit Schutz, Fristen und Lernschleifen Konversion Umbau von Altprozessen, Altanlagen oder Altprodukten in wirkungsfähige Alternativen KMU-Tauglichkeit proportionale Anforderungen mit hoher Praxisnähe und geringem Nachweischaos Pilotierung begrenzter Test mit Evaluation, Reversibilität und Skalierungslogik