WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 7 von 14

Resilienzstaat: Schutz kritischer Wirkungsfunktionen#

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Resilienz bedeutet in der Wirkungsökonomie nicht bloß Krisenmanagement. Es bedeutet, die Funktionsfähigkeit von Systemen so zu erhalten, dass Menschenwürde, öffentliche Sicherheit, Versorgung, demokratische Kommunikation und ökologische Tragfähigkeit auch unter Belastung bestehen bleiben.

Der Resilienzstaat denkt daher nicht nur in Katastrophenschutz. Er denkt in dauerhaften Wirkungsfunktionen: Können Menschen wohnen? Haben Kinder Zugang zu Bildung? Funktionieren Pflege, Wasser, Energie, digitale Identität, Gerichte, lokale Verwaltung, öffentliche Information und wissenschaftliche Beratung auch bei Krisen, Hitze, Cyberangriffen, Pandemien, Lieferkettenbrüchen oder Vertrauensverlust?

Kritische Wirkungsfunktion Risiko ohne Wirkungslogik WÖk-Resilienzansatz Energie und Wasser Versorgungsengpässe, Preis- und Verteilungskrisen Resilienzindikatoren, lokale Redundanz, Wirkungshaushalt Gesundheit und Pflege Überlastung, Reparaturmedizin, Fachkräftemangel Prävention, Pflegeökosystem, Gesundheitswirkungsdaten Bildung Kompetenzverlust, Ungleichheit, Demokratieschwäche Wirkungsschule, Wirkungskompetenz, frühe Förderung Öffentliche Wahrheit Desinformation, Polarisierung, Vertrauensverlust Medienqualität, Quellenklarheit, Plattformverantwortung Rechtsschutz lange Verfahren, Ohnmacht, Misstrauen Zugang, Fristen, digitale Verfahren, Transparenz Institutionen und Rollenverteilung Eine Wirkungsarchitektur entsteht nicht durch eine einzelne Behörde. Sie braucht eine klare Rollenverteilung. Der Bundestag entscheidet politisch. Die Bundesregierung gestaltet Umsetzung. Länder und Kommunen operationalisieren