SDG+ referenzrahmen wirkungsoeko… · Onlinefassung · Abschnitt 8 von 14

7. SDG+, WÖk-IDs, Scorecards und Nichtkompensation#

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SDG+ wird in der Wirkungsökonomie nicht nur als Text- oder Werteebene geführt. Es muss methodisch anschlussfähig werden. Dafür braucht es die Verbindung zu WÖk-IDs, Scorecards, Benchmarks, Datenqualität und Nichtkompensation. Eine WÖk-ID ordnet einen Indikator einem Zielraum zu. Dieser Zielraum kann ein offizielles SDG sein oder eine SDG+-Dimension. Diese Zuordnung ist noch keine Bewertung. Sie macht sichtbar, welcher Wirkungsraum betroffen ist. Die Bewertung erfolgt erst später über Scorecards, Datenqualität, Benchmarks, rote Linien und gegebenenfalls Reverse Merit Order. Methodische Ebene Funktion Beispiel SDG+ Zielbezug Ordnet Indikator einem Wirkungsraum zu. Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, digitale Selbstbestimmung WÖk-ID Adressierbarer Indikator mit Datenquelle und Zielbezug. WOK-MED-101 Quellenklarheit, WOK-DIG-102 algorithmische Transparenz Scorecard Übersetzt Daten in Wirkungsskalen. Pressefreiheit, Desinformationsrisiko, Datenschutzverletzungen Reverse Merit Order Verhindert Schönrechnung schwerer negativer Wirkung. Gute Klimawerte kompensieren keine demokratiefeindliche Manipulation. Wirkungsrat Sichert Weiterentwicklung, Transparenz und Missbrauchsschutz. Öffentliche Konsultation zu neuen SDG+-IDs. Wichtig: SDG+ darf nicht zu einer Personenbewertung führen. Bewertet werden Strukturen, Produkte, Institutionen, Medienräume, Verfahren, Plattformlogiken, Datenpraktiken und Rückkopplungen - nicht der Wert einzelner Menschen.