WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 76 von 118

6.4 Quellenarbeit: interne und externe Bezugslinien#

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Das Modell sollte immer mit Quellen geführt werden, aber nicht wie ein akademisches Sammelsurium. Interne Quellen liefern die WÖk-Begriffe: Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkungsraum, Wirkungsrad, Wirkungsordnungen, Nichtkompensation, Wirkungskompetenz. Externe Quellen liefern Anschlussfähigkeit: Agenda-Setting, Framing, Risikoverstärkung, Schwellenmodelle, Diffusion, Systemhebel, Öffentlichkeitstheorie und Nachhaltigkeitsstandards.

Die Quellenarbeit hat zwei Funktionen. Erstens schützt sie vor Überclaiming. Das Modell behauptet nicht, alle Bausteine neu erfunden zu haben. Zweitens zeigt sie die Eigenständigkeit: Die WÖk verbindet diese Bausteine zu einer Steuerungs- und Praxisarchitektur, nicht nur zu einer Beschreibung von Kommunikation oder Nachhaltigkeit. Für Website, Dossier und Akademie sollte die Quellenlage sichtbar, aber nicht dominant sein. Der Nutzen bleibt vorne; Herleitung und Quellen stützen die Tiefe.

Quellenbezug: [I1], [I2], [E3], [E4], [E11], [E18]