WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 24 von 28

Daten- und Quellenregister im Dossier#

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Ein belastbares Dossier braucht ein sichtbares Quellenregister. Für den SDG-/SDG+-Referenzrahmen sind die zentralen externen Quellen die Agenda 2030, die UN-Zielseiten, der globale Indikatorenrahmen, Destatis, DNS-Indikatoren und Eurostat. Je nach Portal kommen weitere Quellen hinzu: CSRD/ESRS, EBA, EIOPA, OECD, ILO, Umweltbundesamt, BBSR, Gesundheits- oder Bildungsstatistik, Medienregulierung oder wissenschaftliche Studien.

Das Register sollte nicht nur Links sammeln, sondern die Rolle der Quelle benennen. Eine Quelle kann Zielrahmen, Indikator, Rechtsgrundlage, Datenplattform, Studienlage, Methodik oder Kontext liefern. Diese Unterscheidung hilft Nutzer:innen zu verstehen, ob eine Aussage normativ, empirisch, rechtlich oder methodisch begründet ist. Außerdem sollte jede Quelle als extern oder intern erkennbar sein. Externe Quellen liefern Referenzpunkte; interne WÖk-Quellen liefern die wirkungsökonomische Einordnung. Beide Ebenen müssen unterscheidbar bleiben, damit die Website nicht so wirkt, als ersetze sie offizielle Quellen oder als bestünden alle Inhalte nur aus externen Links.

Datenlücken gehören ebenfalls ins Register. Wenn WÖk-IDs, Unterzielbezüge oder Berechnungslogiken noch nicht vollständig maschinenlesbar eingebunden sind, muss das als Ausbaupunkt sichtbar bleiben.

Eine ehrliche Datenlücke ist besser als ein vorgetäuschter Nachweis.