WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 1 von 7

Executive Summary#

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Wohnen ist wirkungsökonomisch nicht nur Markt, Immobilie oder Renditeobjekt. Wohnen ist die räumliche Grundlage von Sicherheit, Gesundheit, Zugehörigkeit, Teilhabe und demokratischem Vertrauen. Ein Wohnungsmarkt, der nur nach Kapital, Bodenwert und Rendite gesteuert wird, kann diese Wirkung nicht zuverlässig erzeugen.

Das Konzept „Wohnen & Stadt“ übersetzt die Wirkungsökonomie in ein Portal- und Steuerungsmodell: Wohnraum wird nach seiner positiven Netto-Wirkung für Mensch, Planet und Demokratie betrachtet. Entscheidend sind Bezahlbarkeit, Warmmiete, Energieverbrauch, Sanierungswirkung, Barrierefreiheit, Verdrängungsrisiko, Quartiersqualität, Eigentumsverantwortung, Bodenpolitik und kommunale Resilienz.

Leitthese Der Wohnungsmarkt ist kein reines Mengenproblem. Mehr Wohnungen lösen wenig, wenn Mieten, Energie, Gesundheit, Quartier, Eigentumslogik und Bodenwirkung weiter falsch ausgerichtet bleiben.