WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 132 von 244
K03 · End-to-End-Prozessarchitektur#
Canvas / Analysemethode Wirkungswertströme, Prozesse, Services und Flow Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-OPS-01 · EXT-MGT-13 Prozesslandschaft, Kernprozesse, Steuerungs- und Unterstützungsprozesse mit Wirkungspfaden verbinden.
Verbindlicher Output Prozessarchitektur mit Ebenen, Verantwortungen, Schnittstellen, KII und Modellierungsregeln.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.
Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.
Vorgehen#
1. Prozesslandkarte und Architekturprinzipien definieren.
2. Kern-, Steuerungs- und Unterstützungsprozesse abgrenzen.
3. End-to-End-Owner und Empfänger zuordnen.
4. Wirkung, Risiken, Daten und Controls verknüpfen.
5. Detailierungsbedarf und BPMN-Modelle festlegen.
6. Governance, Pflege und Verbesserung organisieren.
Leitfragen#
Welcher Prozess besitzt echte End-to-End-Verantwortung?
Wo trennt das Organigramm einen Wirkungsfluss?
Welche Details sind entscheidungsrelevant?
K03 · End-to-End-Prozessarchitektur – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Hierarchische Prozesslandkarte mit Wirkungs- und Verantwortungsmarkern; BPMN-Drill-down.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.
Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.
End-to-End-Wirkung wird nicht durch Abteilungsgrenzen fragmentiert.
Prozess-KII und externe Wirkungen sind berücksichtigt.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.
Lokale Effizienz nicht auf Kosten externer Wirkung optimieren.
Varianten#
Kurzcheck 45 Minuten Standardworkshop Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-OPS-01 · EXT-MGT-13. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.