WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 140 von 244

L02 · Langfristige Produkt- und Wirkungsverantwortungskarte#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Product Operating Model, Teams, Plattformen und Ökosysteme Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-PROD-01 · EXT-MGT-11 Ownership über Produktlebenszyklus, Betrieb, Daten, Wirkung und Rückbau eindeutig zuordnen.

Verbindlicher Output Responsibility Map mit Product Owner, Impact Owner, Operations, Data, Risk, Legal, Community und Exit-Verantwortung.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. Produkt- und Systemgrenze festlegen. 2. Lebenszyklusphasen und kritische Entscheidungen aufnehmen.

3. Verantwortungen und Entscheidungshoheit zuordnen.

4. Konflikte, Lücken und geteilte Verantwortung analysieren.

5. Eskalation und unabhängige Challenge festlegen.

6. Rückbau, Stilllegung und Nachsorge verankern.

Leitfragen#

 Wer verantwortet Wirkung nach Projektende?

 Wer darf bei Grenzverletzung stoppen?  Wer trägt Verantwortung beim Anbieter- oder Teamwechsel?

L02 · Langfristige Produkt- und Wirkungsverantwortungskarte – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Lebenszyklusmatrix Phase × Rolle mit A/R/C/I plus Stop- und Widerspruchsrechten.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 Teams besitzen dauerhafte Outcome- und Betriebsverantwortung.

 Plattformen und Abhängigkeiten sind auf kognitive Last, Lock-in und Macht geprüft.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Empowerment nicht ohne Grenzen, Kompetenz, Daten und Accountability behaupten.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-PROD-01 · EXT-MGT-11. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.