WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 148 von 244

M01 · Wirkungsökonomischer Change Case#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Change, Adoption, Workforce, Skills und Wissen Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-CHG-01 · EXT-MGT-09 Die Veränderung aus Wirkung, Risiko, Strategie und realen Betroffenheiten legitimieren statt nur aus Effizienz oder Managementwillen. Verbindlicher Output Change Case mit Ausgangszustand, Zielwirkung, Nicht-Verändern-Risiko, Betroffe nen, Übergangslasten, Benefits und Mandat.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. Ausgangsproblem und Nicht-Verändern-Folgen beschreiben.

2. Zielzustand und positive Netto-Wirkung formulieren.

3. Betroffene, Lasten, Macht- und Sicherheitsfolgen analysieren.

4. Nutzen, Risiken, Kosten und Alternativen vergleichen.

5. Schutz, Beteiligung und Erfolgskriterien festlegen.

6. Mandat, Sponsorship und Revisit-Regel beschließen.

Leitfragen#

 Warum ist Veränderung legitim und für wen?

 Wer trägt Übergangslasten?  Welche Alternative wurde geprüft? M01 · Wirkungsökonomischer Change Case – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Einseitiger Change Case mit Wirkung, Nutzen, Lasten, Risiken, Schutz, Sponsorship und KII.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 Übergangslasten, Macht- und Sicherheitsverluste sind sichtbar.

 Adoption wird als reales Verhalten, nicht als Kommunikationsteilnahme gemessen.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Widerstand nicht pathologisieren und Kommunikation nicht mit Adoption verwechseln.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-CHG-01 · EXT-MGT-09. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.