WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 153 von 244
M06 · Change Story und Kommunikationsarchitektur#
Canvas / Analysemethode Change, Adoption, Workforce, Skills und Wissen Version 2.0 · Que llen: INT-02 · INT-03 · EXT- MEDIA-04 · EXT-CHG-01 Eine wahrhaftige, zielgruppengerechte und dialogfähige Veränderungserzählung mit konkreten Entscheidungs- und Feedbackformaten verbinden.
Verbindlicher Output Change Story, Botschaftsarchitektur, Zielgruppenplan, Kanäle, Dialogformate, Quellen und Korrekturregeln.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.
Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.
Vorgehen#
1. Fakten, Unsicherheit, Zielwirkung und Grenzen klären.
2. Kernnarrativ ohne Manipulation und falsche Gewissheit formulieren.
3. Zielgruppenbedürfnisse und mögliche Frames analysieren.
4. Botschaften, Absender, Kanäle und Zeitpunkte gestalten.
5. Dialog, Fragen, Widerspruch und Korrekturen einbauen.
6. Verständnis, Vertrauen und Fehlwirkungen messen.
Leitfragen#
Was ist sicher, unsicher und verhandelbar?
Welche Botschaft könnte Angst oder Feindbilder erzeugen?
Wie wird sichtbar, dass Rückmeldung Entscheidungen verändert?
M06 · Change Story und Kommunikationsarchitektur – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Narrativbaum plus Kommunikationsmatrix Zielgruppe × Bedarf × Botschaft × Kanal × Feedback.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.
Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.
Übergangslasten, Macht- und Sicherheitsverluste sind sichtbar.
Adoption wird als reales Verhalten, nicht als Kommunikationsteilnahme gemessen.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.
Widerstand nicht pathologisieren und Kommunikation nicht mit Adoption verwechseln.
Varianten#
Kurzcheck 45 Minuten Standardworkshop Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-02 · INT-03 · EXT-MEDIA-04 · EXT-CHG-01. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.