WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 177 von 244

P01 · Wirkungs-Excellence-Selbstbewertung#

PDF-Fassung

Canvas / Analysemethode Qualität, operative Resilienz, Kontrollen und integrierte Assurance Version 2.0 · Que llen: INT-03 · EXT-QA-01 · EXT- MGT-13 Führung, Strategie, Realisierung, Ergebnisse und Lernen ganzheitlich gegen das WÖMM/WÖMS bewerten.

Verbindlicher Output Selbstbewertung mit Stärken, Evidenz, Reife, Ergebnisqualität, Lücken und priorisierter Verbesserungsroadmap.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Wenn die entsprechende Managementfunktion entscheidungsrelevant ist und ein versionierter, nachvollziehbarer Output benötigt wird.

Nicht geeignet Nicht als Ersatz für fachliche Detailanalyse, Rechtsprüfung oder unabhängige Expertise verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 4–10 Personen Benötigte Inputs Wirkungsmandat, vorhandene Daten und relevante Vorarbeiten Schnitts tellen Vorgänger: A01–A06. Nachfolger: abhängig vom Ergebnis.

Vorgehen#

1. Bewertungsbereich und Reifegradmodell festlegen.

2. Evidenz zu Richtung, Umsetzung, Wirkung und Lernen sammeln.

3. Bewertung durch gemischtes Team durchführen.

4. Ergebnisse, Ansätze, Deployment und Refinement prüfen.

5. Lücken nach Wirkung und Risiko priorisieren.

6. Verbesserungen, Owner und Review festlegen.

Leitfragen#

 Welche Ergebnisse belegen den Ansatz?  Ist eine gute Praxis systematisch deployed?

 Wie wird aus Review tatsächliche Verbesserung?

P01 · Wirkungs-Excellence-Selbstbewertung – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Assessment-Matrix mit Kriterien, Evidenz, Reife, Ergebnis und Verbesserungspriorität.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenze, Wirkungsziel und Schutzrahmen sind eindeutig.

 Befunde, Annahmen, Modelle und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Der Output besitzt Owner, Version, Evidenzstatus und eine klare nächste Entscheidung.

 Kontrollen und Assurance sind risikobasiert und unabhängig genug.

 Kontinuität schützt kritische Wirkung und vulnerable Empfänger.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.

 Keine Fach-, Rechts-, Sicherheits- oder Datenprüfung durch ein Canvas ersetzen.

 Kontrollmenge nicht mit Kontrollwirksamkeit verwechseln.

Varianten#

 Kurzcheck 45 Minuten  Standardworkshop  Deep Dive mit Daten- und Fachanalyse

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-QA-01 · EXT-MGT-13. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations-, Realisierungs- und Rückkopplungslogik.