WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 91 von 244
F14 · Wirkungsskalierungs-, Diffusions- und Exit-Canvas#
Skalierungsstrategie Gestalten Version 1.0 · Quellen: INT-01 · INT-08 · EXT-IMP-10 · EXT-SYS-02 · EXT-MEDIA-01 Entscheiden, ob Wirkung durch Organisationswachstum, Replikation, Partnerschaft, Open Source, Standardsetzung, Politikänderung oder bewussten Exit verbreitet wird.
Verbindlicher Output Skalierungsstrategie mit Pfad, Voraussetzungen, Qualitätsgrenzen, Macht- und Lock-in-Schutz sowie Exit-Regeln.
Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Einsatz für neue oder zu transformierende Angebote, Produkte, Services, Geschäfts-, Plattform- oder Finanzierungsmodelle.
Nicht geeignet Nicht mit Nutzerattraktivität oder Umsatzpotenzial beginnen, bevor Problem, Betroffene und Grenzen geklärt sind. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 5–10 Personen Benötigte Inputs Auftrag, vorhandene Daten und relevantes Kontextwissen Schnittstellen Vorgänger: F09/C10/D09. Nachfolger: H08.
Vorgehen#
1. Kernwirkung und unverzichtbare Qualitätsmerkmale bestimmen.
2. Mögliche Skalierungs- und Diffusionspfade vergleichen.
3. Kontextübertragbarkeit und Anpassungsbedarf prüfen.
4. Macht, Monopol, Ressourcen und Rebound bewerten.
5. Governance, Daten und Qualitätssicherung definieren.
6. Skalierungs-, Pivot- und Exit-Kriterien festlegen.
Leitfragen#
Muss die Organisation wachsen, damit die Wirkung wächst?
Welche Qualität geht bei Übertragung verloren?
Wann ist Exit wirkungsvoller als Fortsetzung?
F14 · Wirkungsskalierungs-, Diffusions- und Exit-Canvas – Fortsetzung
Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#
Pfadportfolio: scale up, out, deep, through rules, open, partner, stop; je Pfad Wirkung, Risiko und Governance.
Qualitätskriterien#
Empfänger, Systemgrenzen und Referenzrahmen sind eindeutig.
Empirische Befunde, Annahmen und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.
Ergebnis führt zu einer klaren nächsten Entscheidung oder Lernfrage.
Skalierungspfad passt zum Mechanismus. Macht- und Ressourcenfolgen sind berücksichtigt.
Qualitäts- und Stop-Regeln sind verbindlich.
Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#
Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.
Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Skalierung nicht automatisch als Erfolg bewerten.
Open Source ohne Tragfähigkeits- und Schutzmodell kann scheitern.
Quellen- und Herkunftslinie#
Interne und externe Anschlussquellen: INT-01 · INT-08 · EXT-IMP-10 · EXT-SYS-02 · EXT-MEDIA-01. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations- und Rückkopplungslogik.