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Finanzen

Bericht: Klingbeils Etat-Planung verstößt laut einem Zeitungsbericht gegen Stabilitätsvorgaben

Hohe systemische Relevanz

Wirkungspotenzial

Bewertet: Finanzplanung der Bundesregierung und ihre Stabilitätsbewertung

Ex ante

Mensch
Potenzial± gegenläufig

Mögliche Verdrängung anderer öffentlicher Ausgaben durch eine Haushaltskorrektur

Planet
Potenzial? Richtung offen

Mögliche Verdrängung umweltbezogener Investitionen durch höhere Haushaltsbindung

Demokratie
Potenzial± gegenläufig

Mögliche Stärkung parlamentarischer und föderaler Rechenschaft

stern · Ausgangsmeldung 19.10.2026SymbolbildDarstellung, kein Beleg des Ereignisses. Balken zeigen Tragweite. Richtung, Zeitstatus und Evidenz bleiben getrennt.
laufende EntwicklungEx anteAusgangsmeldung vom 19.10.2026WÖk-Einordnung: 19.10.2026, 09:34 · Version 1

Nachricht

Worum geht es?

Der stern berichtet über einen Zeitungsbericht, wonach die Finanzplanung der Bundesregierung formal gegen gemeinsame haushaltspolitische Vorgaben von Bund und Ländern verstößt. Als Grundlage wird der aktuelle Bericht des Bundes an den Stabilitätsrat genannt.

Nach der Darstellung wurde der Bericht von Finanzminister Lars Klingbeil an die Finanzminister der Länder verschickt. Als Hauptgrund für den behaupteten Verstoß werden hohe Ausgaben für die Bundeswehr genannt.

Die vorliegende Quelle ist eine journalistische Sekundärquelle und verweist auf Informationen der Süddeutschen Zeitung sowie auf einen Bericht an den Stabilitätsrat. Ob das Gremium die Bewertung bestätigt und welche Folgen daraus entstehen, bleibt in der vorliegenden Textauswahl offen.

Wirkungsprofil

Was wird bewertet und welche Folgen sind möglich?

Wirkungspotenzial

Bewertet: Finanzplanung der Bundesregierung und ihre Stabilitätsbewertung

Ex ante

Vergleich: Haushaltsplanung ohne bestätigte formale Beanstandung in der vorliegenden Akte

Mensch
Potenzial± gegenläufig

Potenzialtragweite: begrenzt · Eintritt: mittel · Evidenz: gering · Ex ante

  • Hauptpfad: Mögliche Verdrängung anderer öffentlicher Ausgaben durch eine Haushaltskorrektur

    Ein formaler Anpassungsdruck könnte zu Umschichtungen innerhalb des Bundeshaushalts führen; dadurch könnten Leistungen oder Investitionen für andere Empfänger weniger Spielraum erhalten.

    Betroffen: Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Leistungen · öffentliche Einrichtungen · künftige Generationen

    Bedingung / Zeitraum: Der Pfad setzt eine bestätigte Abweichung und eine tatsächliche Umschichtung zulasten anderer Aufgaben voraus.

    Wirkungsraum: Bundeshaushalt und von Bundesmitteln abhängige öffentliche Leistungen in Deutschland · Zeitraum: nächste Haushaltsentscheidungen und nachfolgende Etatperioden

    Modellhypothese: Es wird angenommen, dass eine formale Beanstandung politischen Anpassungsdruck erzeugt und dass keine zusätzlichen Mittel verfügbar sind.

    Plausible Tragweite: 1-3/5. Die mögliche Reichweite ist bundesweit, konkrete Intensität und Dauer sind wegen fehlender Haushaltszahlen offen.

    Belege: stern

    Die Quelle belegt die zugeschriebene formale Abweichung und Bundeswehrausgaben als Hauptgrund, nicht die Verdrängung anderer Leistungen.

    Warum diese Tragweite? 2/5
    Reichweite: 2/5
    Bundeshaushalt und Länderbezug können viele Empfänger erreichen.
    Intensität: 2/5
    Eine mögliche Umschichtung könnte einzelne Aufgaben spürbar, aber nicht bestimmt belasten.
    Dauer: 2/5
    Haushaltsentscheidungen können über einen Etatzeitraum hinauswirken.
    Unumkehrbarkeit: 1/5
    Haushaltsprioritäten sind grundsätzlich politisch korrigierbar.
    Verteilung / Vulnerabilität: 2/5
    Abhängig von der betroffenen Aufgabe könnten vulnerable Gruppen stärker betroffen sein.
    Systemtiefe: 2/5
    Der Pfad berührt Verteilung und staatliche Leistungsfähigkeit.

    Grundwert: 11/6 = 1,83. Balkenstufe: 2/5.

  • Hauptpfad: Mögliche Stabilisierung öffentlicher Finanzplanung durch Korrektur

    Eine Prüfung und Anpassung könnte die Übereinstimmung der Finanzplanung mit den gemeinsamen Vorgaben verbessern und damit Planbarkeit für öffentliche Haushalte stärken.

    Betroffen: Bund und Länder · öffentliche Haushalte · Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Leistungen

    Bedingung / Zeitraum: Der Stabilitätsrat müsste die Bewertung bestätigen und eine Korrektur müsste tatsächlich erfolgen.

    Wirkungsraum: Bund und Länder in Deutschland · Zeitraum: mittlere Haushaltsplanung

    Modellhypothese: Regelkonformität wird als Voraussetzung für größere Planbarkeit angenommen.

    Plausible Tragweite: 0-2/5. Der Nutzen hängt vollständig von einer bestätigten Bewertung und wirksamen Korrektur ab.

    Belege: stern

    Die Quelle nennt gemeinsame Vorgaben, belegt aber keinen Nutzen einer Korrektur.

    Warum diese Tragweite? 1/5
    Reichweite: 2/5
    Gemeinsame Haushaltsvorgaben betreffen Bund und Länder.
    Intensität: 1/5
    Eine mögliche Verbesserung der Planbarkeit wäre eher mittelbar.
    Dauer: 2/5
    Regelkonforme Planung könnte über mehrere Etatperioden helfen.
    Unumkehrbarkeit: 1/5
    Finanzplanungen können politisch erneut geändert werden.
    Verteilung / Vulnerabilität: 1/5
    Ein allgemeiner Planbarkeitsnutzen verteilt sich nicht gezielt auf Schutzbedürftige.
    Systemtiefe: 1/5
    Der Pfad stärkt vor allem administrative Verlässlichkeit.

    Grundwert: 8/6 = 1,33. Balkenstufe: 1/5.

Eine bestätigte Haushaltsabweichung könnte Anpassungsdruck erzeugen. Falls Mittel zugunsten der genannten Bundeswehrausgaben oder zur Einhaltung von Vorgaben umgeschichtet würden, könnten andere öffentliche Leistungen oder Investitionen mittelbar belastet werden. Dieser Pfad ist plausibel, aber nicht durch Messdaten belegt.

Planet
Potenzial? Richtung offen

Potenzialtragweite: sehr gering · Eintritt: nicht belastbar bestimmt · Evidenz: nicht bewertbar · Ex ante

  • Hauptpfad: Mögliche Verdrängung umweltbezogener Investitionen durch höhere Haushaltsbindung

    Wenn die genannte Ausgabenpriorität zusätzlichen Anpassungsdruck erzeugt, könnten andere investive Vorhaben zeitlich verschoben oder geringer ausgestattet werden.

    Betroffen: Umwelt und Klima · öffentliche Infrastruktur · künftige Generationen

    Bedingung / Zeitraum: Der Pfad setzt voraus, dass Umweltinvestitionen Teil der betroffenen Ausgaben sind und tatsächlich verschoben werden.

    Wirkungsraum: öffentliche Investitionen in Deutschland · Zeitraum: mehrere Haushaltsjahre

    Modellhypothese: Es wird angenommen, dass Haushaltsanpassungen nicht vollständig durch zusätzliche Einnahmen oder Einsparungen an anderer Stelle aufgefangen werden.

    Plausible Tragweite: 0-2/5. Es fehlen Angaben zu betroffenen Umweltprogrammen; eine Wirkung ist daher nur als begrenztes Szenario modellierbar.

    Belege: stern

    Die Quelle belegt nur eine berichtete formale Abweichung und nennt Bundeswehrausgaben; Umweltinvestitionen werden nicht erwähnt.

    Warum diese Tragweite? 1/5
    Reichweite: 1/5
    Nur ein nicht näher bestimmter Teil der Finanzplanung wäre betroffen.
    Intensität: 1/5
    Die Intensität möglicher Verschiebungen ist nicht aus der Quelle ableitbar.
    Dauer: 2/5
    Investitionsverschiebungen könnten über mehrere Haushaltsjahre nachwirken.
    Unumkehrbarkeit: 1/5
    Haushaltsprioritäten und Investitionszeitpunkte bleiben grundsätzlich veränderbar.
    Verteilung / Vulnerabilität: 1/5
    Ökologische Vulnerabilität ist möglich, aber ohne konkretes Schutzgut nicht bestimmbar.
    Systemtiefe: 1/5
    Ein möglicher Investitionspfad wäre mittelbar und nicht belegt.

    Grundwert: 7/6 = 1,17. Balkenstufe: 1/5.

  • Hauptpfad: Mögliche Sicherung umweltbezogener Investitionen durch klare Haushaltsregeln

    Eine regelkonforme Neuordnung könnte Ausgaben transparenter machen und die Priorisierung langfristiger Investitionen erleichtern.

    Betroffen: öffentliche Infrastruktur · Umwelt und Klima

    Bedingung / Zeitraum: Eine Korrektur müsste ökologische Investitionen ausdrücklich schützen oder priorisieren.

    Wirkungsraum: öffentliche Haushaltsplanung in Deutschland · Zeitraum: mittlere und längere Investitionsplanung

    Modellhypothese: Transparenz wird als mögliche Voraussetzung für langfristige Priorisierung angenommen.

    Plausible Tragweite: 0-1/5. Ein solcher Nutzen ist nur bei einer konkreten und ökologisch günstigen Neuordnung denkbar.

    Belege: stern

    Die Quelle belegt keine ökologische Zielsetzung und keine solche Korrektur.

    Warum diese Tragweite? 1/5
    Reichweite: 1/5
    Ein möglicher Nutzen beträfe nur ausgewählte Investitionsbereiche.
    Intensität: 1/5
    Die Quelle erlaubt keine Aussage über eine starke ökologische Verbesserung.
    Dauer: 1/5
    Ein Planungsnutzen könnte zeitlich begrenzt bleiben.
    Unumkehrbarkeit: 1/5
    Investitionsprioritäten können später erneut geändert werden.
    Verteilung / Vulnerabilität: 1/5
    Konkrete besonders gefährdete Ökosysteme sind nicht benannt.
    Systemtiefe: 1/5
    Der mögliche Pfad betrifft vor allem die Planungsebene.

    Grundwert: 6/6 = 1,00. Balkenstufe: 1/5.

Eine Haushaltskorrektur könnte umweltbezogene Investitionen verdrängen oder schützen. Da die Quelle weder solche Programme noch die konkrete Zusammensetzung der Finanzplanung nennt, ist die Richtung offen und das Potenzial gering bis mittel einzuschätzen.

Demokratie
Potenzial± gegenläufig

Potenzialtragweite: begrenzt · Eintritt: mittel · Evidenz: gering · Ex ante

  • Hauptpfad: Mögliche Stärkung parlamentarischer und föderaler Rechenschaft

    Die berichtete Abweichung kann Prüfungen, Nachfragen und öffentliche Begründungen der Finanzplanung auslösen.

    Betroffen: Bundestag · Länderparlamente · Öffentlichkeit

    Bedingung / Zeitraum: Die berichtete Bewertung müsste geprüft und von Parlamenten oder Ländern aufgegriffen werden.

    Wirkungsraum: Bundes- und Landesebene in Deutschland · Zeitraum: laufende Haushaltsberatung und nachfolgende Kontrollen

    Plausible Tragweite: 1-3/5. Haushaltskontrolle ist institutionell breit relevant, ihre tatsächliche Intensität hängt von weiteren Verfahren ab.

    Belege: stern

    Die Quelle nennt einen Bericht an den Stabilitätsrat und eine formale Abweichung, nicht deren parlamentarische Folgen.

    Warum diese Tragweite? 2/5
    Reichweite: 2/5
    Bund und Länder sind als institutionelle Adressaten genannt.
    Intensität: 2/5
    Eine formale Beanstandung könnte Nachfragen und Rechtfertigungsdruck verstärken.
    Dauer: 2/5
    Kontroll- und Haushaltsdebatten können über eine Sitzung hinausreichen.
    Unumkehrbarkeit: 1/5
    Parlamentarische Verfahren und Bewertungen sind grundsätzlich korrigierbar.
    Verteilung / Vulnerabilität: 1/5
    Institutionelle Verwundbarkeit ist vorhanden, aber nicht konkret belegt.
    Systemtiefe: 3/5
    Haushaltskontrolle berührt zentrale demokratische Rechenschaftsstrukturen.

    Grundwert: 11/6 = 1,83. Balkenstufe: 2/5.

  • Hauptpfad: Mögliche Verzerrung der Haushaltsdebatte durch unbestätigte Darstellung

    Wenn die zugeschriebene Bewertung ohne direkte Prüfung als feststehender Verstoß behandelt wird, könnte dies die öffentliche und politische Einordnung der Finanzplanung verengen.

    Betroffen: Öffentlichkeit · Abgeordnete · politische Akteure

    Bedingung / Zeitraum: Der zugeschriebene Befund müsste ohne direkte Primärprüfung übernommen und politisch zugespitzt werden.

    Wirkungsraum: öffentliche Haushaltsdebatte in Deutschland · Zeitraum: kurz- bis mittelfristige politische Kommunikation

    Modellhypothese: Unbestätigte formale Bewertungen können bei prominenter Darstellung stärker wirken als nachgereichte Einordnungen.

    Plausible Tragweite: 1-3/5. Die Reichweite einer öffentlichen Haushaltsdebatte kann groß sein, die tatsächliche Verzerrung ist nicht gemessen.

    Belege: stern

    Die Quelle weist selbst auf einen Zeitungsbericht und einen Bericht des Bundes hin; sie belegt keine Publikums- oder Verhaltenswirkung.

    Warum diese Tragweite? 2/5
    Reichweite: 2/5
    Bundeshaushalt und Stabilitätsregeln betreffen eine breite Öffentlichkeit.
    Intensität: 2/5
    Die Formulierung eines formalen Verstoßes kann die Bewertung stark prägen.
    Dauer: 1/5
    Die kommunikative Wirkung kann ohne Wiederholung begrenzt bleiben.
    Unumkehrbarkeit: 1/5
    Öffentliche Einordnungen können durch Primärbelege korrigiert werden.
    Verteilung / Vulnerabilität: 1/5
    Konkrete besonders betroffene Gruppen oder Institutionen sind nicht belegt.
    Systemtiefe: 2/5
    Eine verzerrte Debatte könnte politische Prioritätensetzung mittelbar beeinflussen.

    Grundwert: 9/6 = 1,50. Balkenstufe: 2/5.

Eine formale haushaltspolitische Bewertung könnte Transparenz und Rechenschaft stärken. Zugleich könnte eine unbestätigte, zugespitzte Darstellung die Debatte vor einer direkten Prüfung prägen. Beide Pfade sind materiell, aber nicht als eingetretene Wirkung belegt.

Ring = Status · Balken = Stärke / Tragweite · +/- = Richtung. Nichtkompensation: Schwere Schäden werden nicht mit Vorteilen anderer Dimensionen verrechnet. Reverse Merit Order berücksichtigt maßgebliche Schutzgrenzen.

Vom Anlass zu möglichen Systemfolgen

  1. Unmittelbar: Die berichtete Bewertung könnte eine Prüfung und Anpassung der Finanzplanung auslösen.
  2. Nachgelagert: Anpassungen könnten Mittel zwischen Verteidigung, Investitionen und anderen Staatsaufgaben verschieben.
  3. Systemisch: Eine bestätigte Abweichung könnte Erwartungen an Haushaltsregeln und die politische Kontrolle künftiger Etats verändern.

Ohne den bewerteten Eingriff: Ohne eine bestätigte Beanstandung könnte die Finanzplanung zunächst ohne den beschriebenen zusätzlichen Anpassungs- und Rechtfertigungsdruck weiterverfolgt werden.

Referenzrahmen: haushaltspolitische Vorgaben von Bund und Ländern · parlamentarische Haushaltskontrolle · föderale Stabilitätsaufsicht

Gegenevidenz, Quellen und institutionelle Grenzen
  • Die vorliegende Quelle enthält keine direkte Bestätigung des Stabilitätsrats.
  • Es ist offen, ob aus der formalen Bewertung tatsächlich eine Änderung des Etats folgt.
  • Die Quelle nennt keine konkreten Verlierer oder Gewinner möglicher Umschichtungen.

Nur eine mögliche Herkunftsgruppe ist vorhanden. Die Quelle ist eine journalistische Sekundärquelle, verweist auf die Süddeutsche Zeitung und einen Bericht des Bundes; unabhängige Bestätigung ist nicht nachgewiesen.

Die Meldung beschreibt eine berichtete Bewertung der Finanzplanung. Ein Beschluss, eine verbindliche Beanstandung oder eine konkrete Haushaltsänderung ist nicht belegt.

Vorläufiger Nachrichtenstand

Was ist wie belegt?

  • Einer Quelle zugeschrieben: Ein Zeitungsbericht stellt einen formalen Verstoß der Finanzplanung der Bundesregierung gegen gemeinsame haushaltspolitische Vorgaben von Bund und Ländern dar. stern · 2 Textstellen
  • Einer Quelle zugeschrieben: Als Hauptgrund nennt der Bericht Milliardenausgaben für die Bundeswehr. stern · 1 Textstelle
  • Einer Quelle zugeschrieben: Die Darstellung stützt sich laut dem Bericht auf den aktuellen Bericht des Bundes an den Stabilitätsrat, den Finanzminister Lars Klingbeil an seine Amtskollegen in den Ländern verschickt hat. stern · 1 Textstelle

Jeder Link führt zu einem Quellartikel. Mehrere Textstellen aus demselben Artikel sind keine voneinander unabhängigen Quellen.

Automatische quellengebundene Prüfung, keine Garantie vollständiger oder fehlerfreier Berichterstattung. Abhängigkeiten zwischen Quellen können unerkannt bleiben; eine institutionelle Aussage belegt nicht automatisch den behaupteten Erfolg.

Geplante Folgeprüfungen
  • Zu prüfen ist, ob der Stabilitätsrat die formale Bewertung bestätigt und welche haushaltspolitischen Konsequenzen daraus folgen. - Prüfpunkt: Bewertung des Stabilitätsrats und daraus abgeleitete Änderungen der Finanzplanung. Nächste Recherche: 26.10.2026; kein verbindlicher Quellentermin bekannt.

Quellenprüfung

Faktencheck

Gesicherter Ausgangspunkt

Nach dem derzeit belegten Quellenstand: Der stern berichtet über einen Zeitungsbericht, wonach die Finanzplanung der Bundesregierung formal gegen gemeinsame haushaltspolitische Vorgaben von Bund und Ländern verstößt.

Quellenbasis: Berichterstattung von stern. Beleglage: niedrig bis mittel; eine journalistische Sekundärquelle mit zugeschriebener Grundlage

Was dieser Stand nicht belegt

Die Kernaussage wird dem stern und dort einem Zeitungsbericht zugeschrieben; der zugrunde liegende Bericht des Bundes ist in der vorliegenden Quelle nicht direkt zugänglich. Vollständiger Kontext und spätere Wirkungsdaten bleiben zu prüfen.

Verfahrensstand
laufende Entwicklungkein fester Verfahrensstand, Beobachtung läuft
AnalyseartEx anteZeitstatus des bewerteten Wirkpfads; Eintritt und Evidenz werden getrennt ausgewiesen.Erstanalyse 19.10.2026, 09:34
Evidenzbasis0 Primärquellen3 quellengebundene Claims
MaterialitäthochNeue EvidenzBetroffenenkreisSystemrelevanzVerteilungKorrekturfähigkeitSystemrelevanz (außergewöhnlich)

Wirkungsökonomische Analyse

Einordnung im Überblick

Der stern berichtet unter Berufung auf einen Zeitungsbericht über einen möglichen formalen Verstoß der Finanzplanung der Bundesregierung gegen gemeinsame haushaltspolitische Vorgaben von Bund und Ländern. Grundlage soll der aktuelle Bericht des Bundes an den Stabilitätsrat sein, den Finanzminister Lars Klingbeil an die Länder verschickt hat. Als Hauptgrund werden hohe Ausgaben für die Bundeswehr genannt. Das ist zunächst eine zugeschriebene Darstellung aus einer journalistischen Sekundärquelle, keine unabhängig bestätigte Feststellung des Stabilitätsrats. Relevant ist der Vorgang, weil eine formale Abweichung die weitere Haushaltsplanung, politische Rechtfertigungen und mögliche Korrekturen beeinflussen könnte.

Einordnung

Warum diese Meldung relevant ist

Die Meldung betrifft die haushaltspolitische Tragfähigkeit und die öffentliche Rechenschaft über Bundesausgaben. Die formale Bewertung ist noch nicht unabhängig bestätigt.

Folgencheck

Wirkpfad und mögliche Folgen

Die folgenden möglichen Entwicklungen sind keine nachgewiesenen Folgen.

Wirkungspotenzial: Die berichtete Abweichung könnte Korrekturen der Finanzplanung, neue Prioritätensetzungen und politische Auseinandersetzungen über Verteidigungsausgaben auslösen.

Worauf bezieht sich die Richtung? Positiv bedeutet: Die beschriebene Folge verbessert Lebenslagen, natürliche Lebensgrundlagen oder demokratische Funktionen. Negativ bedeutet: Sie belastet oder schwächt diese. Gemeint ist der einzelne Wirkpfad, nicht das ganze Ereignis. Für die folgenden Einzelpfade liegt noch keine gesonderte Richtungsbewertung vor; sie zeigen mögliche Zusammenhänge.

  1. Wirkmechanismus

    Formale Stabilitätsprüfung kann politischen und administrativen Anpassungsdruck erzeugen.

    Umschichtungen zugunsten oder zulasten von Verteidigungsausgaben können andere Haushaltsbereiche erreichen.

    Die Veröffentlichung kann die Informationsgrundlage parlamentarischer und öffentlicher Debatten verändern.

  2. 1Erste Ordnung - unmittelbar

    Mögliche Prüfung und Anpassung der Finanzplanung.

  3. 2Zweite Ordnung - nachgelagert

    Mögliche Verteilungskonflikte zwischen Verteidigung, Investitionen und anderen Staatsaufgaben.

  4. 3Dritte Ordnung - systemisch

    Mögliche Veränderung der Regeln und politischen Erwartungen für künftige Haushalte.

Erste, zweite und dritte Ordnung zeigen unmittelbare, nachgelagerte und systemische Folgen - nicht die drei Dimensionen Mensch, Planet und Demokratie. Eine mögliche Folge ist noch keine beobachtete Wirkung.

Risiken, Gegenläufe und Prüfgrenzen

  • Eine Anpassung könnte andere staatliche Aufgaben oder Investitionen unter Druck setzen.
  • Unbestätigte Angaben könnten die öffentliche Bewertung der Haushaltsplanung verzerren.
  • Umschichtungen könnten kommunale, soziale oder investive Ausgaben mittelbar berühren.
  • Die Debatte könnte den Eindruck verstärken, Verteidigungsausgaben seien der zentrale Grund für Haushaltsprobleme.

Systemische Bedeutung

Was die Meldung für das System bedeutet

Systemrelevanz

Der Vorgang verbindet Haushaltssteuerung, Verteidigungsfinanzierung und föderale Stabilitätsaufsicht.

Transformationspotenzial

Begrenzt bis mittel: Ein bestätigter Verstoß könnte Haushaltsverfahren und Prioritäten verändern, die Quelle belegt aber noch keine Entscheidung.

Resilienz

Korrekturen über Haushaltsverfahren und politische Kontrolle sind grundsätzlich möglich; Verteilungskonflikte könnten die Anpassung erschweren.

Offen

Offene Fragen und Beobachtungspunkte

Unsicherheiten

  • Die vorliegende Auswahl enthält keine direkte Stellungnahme des Stabilitätsrats.
  • Die Höhe und Zusammensetzung der genannten Ausgaben werden nicht belegt.
  • Konkrete Folgen oder bereits eingeleitete Korrekturen sind offen.

Worauf jetzt zu achten ist

  • Bestätigung oder Zurückweisung durch den Stabilitätsrat.
  • Konkrete Änderungen am Etat-Entwurf oder an Ausgabenprioritäten.
  • Parlamentarische Beratung und Stellungnahmen der Länder.