Anschlussbegriff

Amartya Sen / Martha Nussbaum – Fähigkeitenansatz

Der Fähigkeitenansatz fragt danach, welche realen Möglichkeiten Menschen haben, ein gutes, würdiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Anschlussbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungseinkommen, Reale Freiheit, Positive Freiheit.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Für die WÖk ist er anschlussfähig, weil positive Wirkung nicht nur Einkommen oder Output meint, sondern reale Befähigung: Gesundheit, Bildung, Teilhabe, Sicherheit, Würde und Selbstwirksamkeit.

Verwendung

Verwendung

Als Bezugslinie verwenden, nicht als Autoritätsbeweis oder biografischen Lexikoneintrag.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Nicht auf Sozialpolitik verengen. Fähigkeiten betreffen auch Bildung, Arbeit, Gesundheit, Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie und digitale Teilhabe.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Amartya Sen / Martha Nussbaum – Fähigkeitenansatz“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Quellen und Einordnung

Kategorie: Glossar-Erweiterung

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.