Anschlussbegriff
Emergenz des Klassischen
Emergenz des Klassischen bezeichnet die Frage, wie aus quantenmechanischen Beschreibungen die stabil erscheinende klassische Alltagswelt hervorgeht.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Emergenz, Öffentlichkeit, Vertrauen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk ist der Begriff anschlussfähig, weil auch soziale Makrozustände aus vielen Einzelhandlungen, Regeln, Erwartungen und Rückkopplungen entstehen. Aber die Mechanismen sind andere: Institutionen, Sprache, Macht, Preise, Infrastruktur und Kultur - nicht Quantendekohärenz.
Verwendung
Verwendung
„Emergenz des Klassischen“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht physikalisch übertragen. Sozialer Makrozustand entsteht durch soziale, rechtliche, ökonomische und kommunikative Mechanismen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Emergenz des Klassischen“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen