WÖk-Präzisierungsbegriff
Resonanzraum
Ein Resonanzraum ist ein sozialer, medialer, emotionaler oder institutioneller Raum, in dem Sprache, Bilder, Narrative, Produkte, Regeln oder Ereignisse Anschlussfähigkeit erzeugen.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Resonanz, Anschlussfähigkeit, Salienz.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Ein Resonanzraum ist kein Nachweis eingetretener Wirkung. Er beschreibt den Raum, in dem Impulse aufgenommen, verstärkt, blockiert oder umgedeutet werden können: sozial, medial, emotional, institutionell oder ökonomisch.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Resonanzräume können konstruktiv oder destruktiv sein. Sie entscheiden mit, ob Fakten integrieren, Narrative mobilisieren, Produkte Verhalten ändern oder politische Aussagen Vertrauen verschieben.
Verwendung
Verwendung
Nicht mit nachgewiesener Wirkung gleichsetzen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- Wirkungspotenzial
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Resonanzraum“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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