WÖk-Präzisierungsbegriff
Resonanzrisiko
Resonanzrisiko beschreibt die Möglichkeit, dass ein Impuls in einem Resonanzraum negativ aufgenommen, verstärkt, verzerrt oder destabilisierend weiterverarbeitet wird.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Resonanzraum, Wirkungsrisiko, Wirkungspotenzial.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Resonanzrisiken entstehen, wenn Sprache, Bilder, Produkte, Plattformlogik, Preislogik oder politische Narrative Anschluss finden, aber in Richtung Misstrauen, Polarisierung, Scheinentlastung oder destruktive Vertrauensbindung wirken.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Resonanzrisiko ist noch kein eingetretener Schaden. Es beschreibt ein Wirkungsrisiko im Resonanzraum und hilft, zwischen Wirkungspotenzial, Wirkpfad und tatsächlicher Wirkung zu unterscheiden.
Verwendung
Verwendung
Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- Wirkungspotenzial
- Wirkungsnachweis
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Resonanzrisiko“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise