Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen

Kognitive Dissonanz

Kognitive Dissonanz ist ein innerer Spannungszustand, der entsteht, wenn Wahrnehmung, Erwartung, Selbstbild, Überzeugung oder Realität nicht zusammenpassen.

Version 1.0 Woek Anschlussbegriff

Auf einen Blick

Innerer Spannungszustand, wenn Wahrnehmung, Erwartung, Selbstbild und Realität nicht zusammenpassen.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Kurzdefinition: Kognitive Dissonanz ist ein innerer Spannungszustand, der entsteht, wenn Wahrnehmung, Erwartung, Selbstbild, Überzeugung oder Realität nicht zusammenpassen.

Erklärung: Kognitive Dissonanz beschreibt die psychische Spannung, die entsteht, wenn Menschen Informationen, Erfahrungen oder Veränderungen erleben, die nicht zu ihrem bisherigen Deutungsrahmen passen. Dieser Zustand ist unangenehm. Menschen versuchen ihn zu reduzieren: durch Lernen, Integration, Umdeutung, Abwehr, Verdrängung oder die Annahme einfacher Erklärungen.

Kognitive Dissonanz beschreibt die psychische Spannung, die entsteht, wenn Menschen Informationen, Erfahrungen oder Veränderungen erleben, die nicht zu ihrem bisherigen Deutungsrahmen passen. Sie kann konstruktiv verarbeitet werden, wenn sie Lernen, Reframing und Integration auslöst. Sie kann destruktiv verarbeitet werden, wenn sie durch Feindbilder, Sündenböcke, Verschwörungsnarrative oder institutionelles Misstrauen reduziert wird.

WÖk-Bezug: Kognitive Dissonanz ist nicht selbst Wirkung im engeren Sinn. Sie ist ein psychischer Zustand und ein Wirkmechanismus. Aus ihr können Wirkungspotenziale und Wirkungsrisiken entstehen: bei Produkten, Ernährung, Klimaschutz, Politik, Medien und Unternehmen.

Grenze / Status: Nicht als Diagnose für Personen und nicht als moralischen Kampfbegriff verwenden. Der Begriff dient der Beschreibung von Wirkpfaden, Resonanzräumen und Rückkopplungen.

WÖk-PräzisierungsbegriffPsychologische und systemische WirkmechanismenMensch + Planet + Demokratie

Verwandt: WirkungspotenzialWirkmechanismusResonanzraumMotiviertes DenkenIdentitätsschutzVertrauensverschiebungReframingEmotionsregulationDissonanzreduktionFaktenargumentation

Offizielle Quelle: Warum Fakten nicht reichen

Wirkungsökonomie

Warum ist das wichtig?

Kognitive Dissonanz ist der Raum zwischen dem, was Menschen erleben, erwarten und glauben.

Verwendung

So wird der Begriff genutzt

Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.

Abgrenzung

Nicht verwechseln mit

  • Wirkung
  • Wirkungsnachweis
  • politischer Kampfbegriff

Lernseite zu Kognitive Dissonanz

Warum wichtig?

Was macht der Begriff sichtbar?

Kognitive Dissonanz ist der Raum zwischen dem, was Menschen erleben, erwarten und glauben.

Abgrenzung

Was es nicht bedeutet

Kognitive Dissonanz ist nicht dasselbe wie Wirkung, Wirkungsnachweis, politischer Kampfbegriff. Die Abgrenzung verhindert, dass unterschiedliche Prüf- und Steuerungsfragen vermischt werden.

Beispiel

So wird es konkret

Eine Person sieht sich als nachhaltig, kauft aber ein sehr schädliches Produkt. Die Dissonanz kann zu Verhaltensänderung führen oder zu Rechtfertigung.

Missverständnisse

Worauf achten?

  • Nicht mit Wirkung gleichsetzen.
  • Nicht mit Wirkungsnachweis gleichsetzen.
  • Nicht mit politischer Kampfbegriff gleichsetzen.
  • Nicht als isolierte Kennzahl verwenden.

Passende Tools

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Passende Wirkungsfelder

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Grundlagen

Im Grundlagenwerk

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Bibliothek

Dokumente und Materialien

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Version und Quelle

Kategorie: Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen · Version: 1.0

Quelle: Warum Fakten nicht reichen - und was stattdessen gesellschaftliche Stabilität erzeugt · Abschnitt: Psychologische und systemische Wirkmechanismen