WÖk-Präzisierungsbegriff
Selbstwirksamkeit
Selbstwirksamkeit beschreibt das Erleben, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können.
Auf einen Blick
- Erleben, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können.
- Der Begriff gehört zum Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Selbstwirksamkeit“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Orientierung, Wirkungsintegration, Erlernte Hilflosigkeit.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Selbstwirksamkeit beschreibt die Erwartung, durch eigenes Handeln Einfluss nehmen und Zustände verändern zu können. Sie entsteht durch Erfahrung, Handlungsspielräume, Rückmeldung und sichtbare Wirksamkeit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Selbstwirksamkeit ist ein psychologischer Zustand und eine Wirkungsbedingung. Ohne Selbstwirksamkeit steigt Ohnmacht; mit Selbstwirksamkeit steigt die Fähigkeit zu Teilgabe, Transformation und demokratischer Beteiligung.
Verwendung
Verwendung
Den Begriff „Selbstwirksamkeit“ nutzen wir, wenn eine Aussage, ein Werkzeug, eine Quelle oder eine Entscheidung präzise eingeordnet werden muss: Erleben, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können.
Als WÖk-Präzisierungsbegriff aus dem Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen ist er kein dekoratives Stichwort. Er soll helfen, die richtige Prüffrage zu stellen: Was verändert sich, für wen, auf welcher Datenbasis und mit welchen Nebenfolgen?
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Selbstwirksamkeit“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Selbstwirksamkeit“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Erleben, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können.
Im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Selbstwirksamkeit“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Psychologische und systemische Wirkmechanismen hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Selbstwirksamkeit“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Orientierung · Wirkungsintegration · Erlernte Hilflosigkeit · Wirkungskompetenz · Kognitive Dissonanz
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