WÖk-Präzisierungsbegriff
Orientierung
Orientierung ist die Fähigkeit, Veränderungen, Risiken und Handlungsmöglichkeiten in einem sinnvollen Zusammenhang zu verstehen.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Kohärenz, Systemische Kohärenz, Vertrauen.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Orientierung entsteht, wenn Menschen, Organisationen oder Gesellschaften erkennen können, was geschieht, warum es relevant ist, welche Optionen bestehen und welche Folgen Entscheidungen haben können.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Orientierung ist ein Zustand und eine Wirkungsbedingung. Ohne Orientierung steigt Dissonanz, und Resonanzräume werden anfälliger für Alarm-Frames, Sündenböcke und destruktive Vereinfachung.
Verwendung
Verwendung
Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- Wirkungspotenzial
- Wirkungsnachweis
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Orientierung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise