WÖk-Präzisierungsbegriff
Konstruktives Narrativ
Ein konstruktives Narrativ integriert Komplexität, eröffnet Handlungsfähigkeit und stärkt Orientierung, ohne Sündenböcke oder Feindbilder zu erzeugen.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Narrativ, Zukunftsbild, Orientierung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Konstruktive Narrative verbinden Gegenwart und Zukunft, benennen Zielkonflikte, zeigen Handlungsmöglichkeiten und stärken gemeinsame Wirklichkeit, ohne reale Probleme zu verharmlosen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Konstruktive Narrative sind Auslöser mit Wirkungspotenzial, wenn sie Mensch, Planet und Demokratie stärken und realitätsnah bleiben.
Verwendung
Verwendung
Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- Wirkungspotenzial
- Wirkungsnachweis
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Konstruktives Narrativ“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise