WÖk-Präzisierungsbegriff
Zukunftsbild
Ein Zukunftsbild ist eine orientierende Vorstellung davon, wohin sich ein System, eine Gesellschaft oder ein Handlungsfeld entwickeln kann.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Narrativ, Konstruktives Narrativ, Orientierung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Zukunftsbilder geben Veränderung eine Richtung. Sie können abstrakte Risiken in gestaltbare Handlungsräume übersetzen, wenn sie glaubwürdig, anschlussfähig und realistisch bleiben.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Zukunftsbilder sind konstruktive Auslöser mit Wirkungspotenzial. Sie können Dissonanz reduzieren, Selbstwirksamkeit erhöhen und Transformationswirkung vorbereiten, wenn sie glaubwürdig, anschlussfähig und realistisch sind.
Verwendung
Verwendung
Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- Wirkungspotenzial
- Wirkungsnachweis
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Zukunftsbild“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise