Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen

Status-quo-Bias

Der Status-quo-Bias beschreibt die Neigung, bestehende Zustände zu bevorzugen, auch wenn bessere Alternativen verfügbar sind.

Version 1.0 Woek Anschlussbegriff

Auf einen Blick

Neigung, bestehende Zustände zu bevorzugen, selbst wenn bessere Alternativen verfügbar sind.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Kurzdefinition: Der Status-quo-Bias beschreibt die Neigung, bestehende Zustände zu bevorzugen, auch wenn bessere Alternativen verfügbar sind.

Erklärung: Der Status-quo-Bias beschreibt die psychologische Tendenz, Bestehendes als vertrauter, weniger riskant oder weniger anstrengend zu erleben als Veränderung. Dadurch können Menschen, Organisationen oder Institutionen an Routinen festhalten, obwohl Alternativen bessere Wirkung erzeugen könnten.

WÖk-Bezug: Der Status-quo-Bias ist ein Wirkmechanismus, der Transformation verlangsamen kann. Er wirkt in Märkten, Institutionen, Konsumgewohnheiten, Energiepolitik und Organisationskultur.

Grenze / Status: Nicht pathologisierend, moralisierend oder parteipolitisch verwenden. Der Begriff beschreibt normale menschliche und systemische Prozesse; entscheidend ist, welche Wirkpfade daraus entstehen.

WÖk-PräzisierungsbegriffPsychologische und systemische WirkmechanismenMensch + Planet + Demokratie

Schreibweisen: Status quo Bias, Status-quo-Verzerrung

Verwandt: PfadabhängigkeitVerlustaversionReaktanzWirkungsrisikoKognitive Dissonanz

Offizielle Quelle: Warum Fakten nicht reichen

Wirkungsökonomie

Warum ist das wichtig?

Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Wirkstoff, Resonanzraum, Wirkpfad und Folgewirkung sauber unterscheiden.

Verwendung

So wird der Begriff genutzt

Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Wirkstoff, Resonanzraum, Wirkpfad und Folgewirkung sauber unterscheiden.

Abgrenzung

Nicht verwechseln mit

Keine Einträge

Lernseite zu Status-quo-Bias

Warum wichtig?

Was macht der Begriff sichtbar?

Neigung, bestehende Zustände zu bevorzugen, selbst wenn bessere Alternativen verfügbar sind.

Abgrenzung

Was es nicht bedeutet

Status-quo-Bias ist keine automatische Bewertung und kein Ersatz für Kontext, Datenqualität und demokratische Entscheidung.

Beispiel

So wird es konkret

In der Anwendung hilft Status-quo-Bias, eine Beobachtung, Entscheidung oder Datenlage genauer einzuordnen und mit Wirkung, Nebenwirkung und Rückkopplung zu verbinden.

Missverständnisse

Worauf achten?

  • Nicht als isolierte Kennzahl verwenden.
  • Immer Kontext, Datenqualität und Wirkungsgrenzen mitprüfen.

Passende Tools

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Passende Wirkungsfelder

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Grundlagen

Im Grundlagenwerk

Keine direkte Kapitelverknüpfung gefunden.

Bibliothek

Dokumente und Materialien

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Version und Quelle

Kategorie: Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen · Version: 1.0

Quelle: https://wirkungsoekonomie.de/blog/linkedin/2026-02-22-warum-fakten-nicht-reichen-und-was-stattdessen-gesellschaftliche-stabilitat-erzeugt.html · Abschnitt: Psychologische und systemische Wirkmechanismen