Anschlussbegriff
Pfadabhängigkeit / Lock-in
Pfadabhängigkeit bedeutet, dass frühere Entscheidungen spätere Möglichkeiten prägen und begrenzen. Lock-in liegt vor, wenn Infrastrukturen, Verträge, Kompetenzen, Gewohnheiten oder Kapital einen Wechsel erschweren.
Auf einen Blick
- Pfadabhängigkeit bedeutet, dass frühere Entscheidungen spätere Möglichkeiten prägen und begrenzen. Lock-in liegt vor, wenn Infrastrukturen, Verträge, Kompetenzen, Gewohnheiten oder Kapital einen Wechsel erschweren.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Pfadabhängigkeit / Lock-in“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Strukturelles Driften, Normalisierung, Wirkungsarchitektur.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Pfadabhängigkeit bedeutet, dass frühere Entscheidungen spätere Möglichkeiten prägen und begrenzen. Lock-in liegt vor, wenn Infrastrukturen, Verträge, Kompetenzen, Gewohnheiten oder Kapital einen Wechsel erschweren.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk nutzt den Begriff für fossile Infrastruktur, Autostädte, Lieferketten, Gebäude, Plattformen, Datenformate, Geschäftsmodelle und politische Routinen. Wirkung entsteht nicht nur durch Einzelentscheidung, sondern durch Pfade, die spätere Handlungsmöglichkeiten öffnen oder schließen.
Verwendung
Verwendung
Die WÖk nutzt den Begriff für fossile Infrastruktur, Autostädte, Lieferketten, Gebäude, Plattformen, Datenformate, Geschäftsmodelle und politische Routinen. Wirkung entsteht nicht nur durch Einzelentscheidung, sondern durch Pfade, die spätere Handlungsmöglichkeiten öffnen oder schließen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Pfadabhängigkeit ist kein Schicksal. Sie beschreibt Wechselkosten und Trägheit. Transformation muss diese realistisch bearbeiten, statt Akteuren bloß moralisches Versagen vorzuwerfen.
Vertiefung
Vertiefte Begriffsstruktur
Auf einen Blick
- Pfadabhängigkeit beschreibt, dass frühere Entscheidungen spätere Möglichkeiten, Kosten und Widerstände prägen.
- Der Begriff gehört zum Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch wird er an Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung gebunden.
- Personen und Theorien sind hier Bezugslinien, keine Autoritäten der WÖk.
Hauptdefinition
Für die WÖk ist Pfadabhängigkeit wichtig, weil Transformation nicht auf einer leeren Fläche beginnt. Alte Systeme erzeugen Lock-ins, Übergangskosten, Interessenlagen und Lernkurven.
Wirkungsökonomische Relevanz
Der Begriff hilft, politische, unternehmerische und technologische Wirkpfade realistisch zu prüfen.
Verwendung in der WÖk
Nutzen bei Energie, Verkehr, Industrie, Digitalisierung, Lieferketten und Transformationspfaden.
Abgrenzung
- Wirkung
- Wirkungspotenzial
- Wirkungsnachweis
- Sachzwang
- Alternativlosigkeit
- historische Entschuldigung
Querverweise
Redaktionelle Metadaten
- Version: 1.0
- Status: synchronisiert
- Qualitätsmaßstab: Struktur 5. P = Planet
- Personen sind Bezugslinien, nicht Autoritäten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise