Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen
Frame / Framing
Framing bezeichnet die Einbettung von Informationen in einen Deutungsrahmen, der bestimmt, wie sie verstanden, bewertet und emotional verarbeitet werden.
Auf einen Blick
Deutungsrahmen, in dem Informationen Bedeutung erhalten.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Kurzdefinition: Framing bezeichnet die Einbettung von Informationen in einen Deutungsrahmen, der bestimmt, wie sie verstanden, bewertet und emotional verarbeitet werden.
Erklärung: Framing entscheidet nicht nur, was gesagt wird, sondern in welchem Bedeutungsraum es erscheint. Derselbe Fakt kann unterschiedlich wirken, je nachdem ob er als Verlust, Schutz, Kosten, Freiheit, Kontrolle, Bedrohung, Verantwortung oder Zukunftschance gerahmt wird.
WÖk-Bezug: Frames sind Wirkstoffe in Resonanzräumen. Sie erzeugen Wirkungspotenzial, aber noch keine Wirkung im engeren Sinn. Wirkung entsteht erst, wenn der Frame Wahrnehmung, Vertrauen, Entscheidungen, Verhalten oder Institutionen verändert.
Grenze / Status: Nicht als Diagnose für Personen und nicht als moralischen Kampfbegriff verwenden. Der Begriff dient der Beschreibung von Wirkpfaden, Resonanzräumen und Rückkopplungen.
Wirkungsökonomie
Warum ist das wichtig?
Als normalen menschlichen oder systemischen Verarbeitungsmechanismus beschreiben, nicht als Abwertung von Personen.
Verwendung
So wird der Begriff genutzt
Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.
Abgrenzung
Nicht verwechseln mit
- Wirkung
- Wirkungspotenzial
- Wirkungsnachweis
Lernseite zu Frame / Framing
Warum wichtig?
Was macht der Begriff sichtbar?
Als normalen menschlichen oder systemischen Verarbeitungsmechanismus beschreiben, nicht als Abwertung von Personen.
Abgrenzung
Was es nicht bedeutet
Frame / Framing ist nicht dasselbe wie Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsnachweis. Die Abgrenzung verhindert, dass unterschiedliche Prüf- und Steuerungsfragen vermischt werden.
Beispiel
So wird es konkret
In der Anwendung hilft Frame / Framing, eine Beobachtung, Entscheidung oder Datenlage genauer einzuordnen und mit Wirkung, Nebenwirkung und Rückkopplung zu verbinden.
Missverständnisse
Worauf achten?
- Nicht mit Wirkung gleichsetzen.
- Nicht mit Wirkungspotenzial gleichsetzen.
- Nicht mit Wirkungsnachweis gleichsetzen.
- Nicht als isolierte Kennzahl verwenden.
Passende Tools
Passende Wirkungsfelder
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Grundlagen
Im Grundlagenwerk
Verknüpfung
Kapitel 76 - Framing, Sprache und Tonalität
Kapitel 76 des Hauptwerks Die neue Ordnung des Wohlstands.
Bibliothek
Dokumente und Materialien
Dossier
Milram-Kampagnenanalyse
Eine Kampagnenanalyse, die Medienwirkung, Framing, Resonanzrisiken und öffentliche Anschlussfähigkeit anhand eines konkreten Beispiels einordnet.
Externe Quellen
Hochwertige externe Quellen
Dieser Begriff ist nicht ausschließlich durch die Wirkungsökonomie geprägt. Die folgenden Quellen zeigen den externen Referenzrahmen, an den die WÖk anschließt.