Methodenbegriff
Wirkungspfad
Die Kette von Auslösern über Aktivitäten, Outputs, Outcomes und Wirkungen bis zu Rückkopplungen nachvollziehbar darstellen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Methodenbegriff im Bereich WÖMS Methodensystem.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungspotenzial, Wirkmechanismus, Wirkung.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
C01 gehört zur Kategorie „Wirkungsmodellierung und Zukunftslogik“. Verbindlicher Output: Prüfbarer Wirkungspfad mit Empfängern, Annahmen, Kontextbedingungen, Nebenwirkungen und Evidenz.
Verwendung
Verwendung
Wirkungspfad als analytische Pfadbeschreibung verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
- Wirkung
- Kausalnachweis
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungspfad“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen