WÖk-Präzisierungsbegriff
Handlung
Handlung ist ein Eingriff in ein System. Sie kann Wirkung auslösen, ist aber nicht selbst schon Wirkung.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich WÖk-Begriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungspfad.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Handlung bezeichnet eine Entscheidung, Maßnahme oder Tätigkeit, die Zustände verändern kann. In der WÖk ist wichtig: Eine Handlung ist der Ausgangspunkt, Wirkung ist die tatsächliche Zustandsveränderung danach.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk trennt Handlung, Absicht, Output und Wirkung. Dadurch wird sichtbar, ob eine gut gemeinte Handlung reale positive Netto-Wirkung erzeugt oder Nebenwirkungen auslöst.
Verwendung
Verwendung
Nicht als Synonym für Wirkung verwenden. Handlung beschreibt das Tun, Wirkung beschreibt die Veränderung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- Output
- Absicht
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Handlung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen