Methodenbegriff
Problem- und Wirkungsbaum
Ursachen, Kernproblem und Folgewirkungen in einer ersten gerichteten Struktur ordnen und später in ein dynamisches Modell überführen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Methodenbegriff im Bereich WÖMS Methodensystem.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsproblem-Canvas, Kausalschleifen- und Rückkopplungsdiagramm, Wirkungspfad.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
B03 gehört zur Kategorie „Systemdiagnose und Wirkungszusammenhänge“. Verbindlicher Output: Problembaum mit Wurzelursachen, vermittelnden Ursachen, Kernzustand und Wirkungsfolgen.
Verwendung
Verwendung
„Problem- und Wirkungsbaum“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich WÖMS Methodensystem präzise zuzuordnen.
Als Methodenbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Problem- und Wirkungsbaum“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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