WÖk-Präzisierungsbegriff
Feminisierung von Armut
Feminisierung von Armut beschreibt, dass Frauen oder weiblich gelesene Lebenslagen überdurchschnittlich von Armut betroffen sein können.
Auf einen Blick
- Feminisierung von Armut beschreibt, dass Frauen oder weiblich gelesene Lebenslagen überdurchschnittlich von Armut betroffen sein können.
- Der Begriff gehört zum Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Feminisierung von Armut“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Gender Pay Gap, Gender Pension Gap, Wirkungseinkommen.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Ursachen können Care-Verteilung, Teilzeit, Lohnstrukturen, Alleinerziehung, Altersarmut und Gewalt- oder Abhängigkeitsverhältnisse sein.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Der Begriff macht Verteilungs- und Langzeitwirkungen von Arbeit, Care und Einkommen sichtbar.
Verwendung
Verwendung
Den Begriff „Feminisierung von Armut“ nutzen wir, wenn eine Aussage, ein Werkzeug, eine Quelle oder eine Entscheidung präzise eingeordnet werden muss: Feminisierung von Armut beschreibt, dass Frauen oder weiblich gelesene Lebenslagen überdurchschnittlich von Armut betroffen sein können.
Als WÖk-Präzisierungsbegriff aus dem Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung ist er kein dekoratives Stichwort. Er soll helfen, die richtige Prüffrage zu stellen: Was verändert sich, für wen, auf welcher Datenbasis und mit welchen Nebenfolgen?
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Feminisierung von Armut“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Feminisierung von Armut“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Feminisierung von Armut beschreibt, dass Frauen oder weiblich gelesene Lebenslagen überdurchschnittlich von Armut betroffen sein können.
Im Bereich Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Feminisierung von Armut“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Feminismus, feministische Ökonomie und Care-Wirkung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Feminisierung von Armut“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Gender Pay Gap · Gender Pension Gap · Wirkungseinkommen · Wirkungsrente
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