WÖk-Prägungsbegriff / Renten- und Lebenswirkungsbegriff

Wirkungsrente

Die Wirkungsrente erweitert die Erwerbsbiografie zur Wirkungsbiografie. Sie verbindet Basisrente, Wirkungsdividende und Fondsanteil und macht Lebenswirkung wie Care, Bildung, Pflege, Ehrenamt, Prävention und Transformation sichtbar.

WÖk-Prägungsbegriff / Renten- und LebenswirkungsbegriffStand / Version 1.1

Auf einen Blick

  • Wirkungsrente erweitert Erwerbsbiografie zur Wirkungsbiografie; sie ist keine moralische Lebensbewertung.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Messbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsrente“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungseinkommen, Grunddividende, Wirkungsbonus.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Die Wirkungsrente ist ein Modell für Alterssicherung in der Wirkungsökonomie. Sie misst nicht nur Erwerbseinkommen und Beitragsjahre, sondern auch gesellschaftliche Wirkleistung über den Lebensverlauf. Damit werden Tätigkeiten sichtbar, die das alte Rentensystem nur unzureichend anerkennt. Grundformel: Wirkungsrente = Basisrente + Wirkungsdividende + Fondsanteil. Mögliche Wirkungspunkte = Einkommenspunkte × Wirkungsfaktor × Wirkungsjahre × Gewichtung × Lernfaktor.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Die Wirkungsrente ist keine moralische Lebensbewertung. Sie darf keine Personenbewertung und kein Social Credit sein. Sie ist eine Modelllogik, um Erwerbsarbeit, Care, Bildung, Pflege, Gemeinwesen, Prävention, Transformation und Kapitalwirkung gemeinsam zu betrachten.

Verwendung

Verwendung

Modelllogik / Arbeitspapier / Diskussionsgrundlage: keine amtliche Bewertung, keine Rechts-, Steuer- oder Sozialberatung, keine Personenbewertung und kein Social Credit.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • gesetzliche Rente
  • Privatrente
  • moralische Lebensbewertung
  • Personenbewertung
  • Social Credit
  • fertige gesetzliche Rente
  • Anlage- oder Sozialberatung

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsrente“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Wirkungsrente erweitert Erwerbsbiografie zur Wirkungsbiografie; sie ist keine moralische Lebensbewertung.

Im Bereich Messbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Wirkungsrente“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Messbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Wirkungsrente“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Wirkungseinkommen · Grunddividende · Wirkungsbonus · Wirkungspunkte · Wirkungsbiografie · Lebenswirkung · Wirkleistung · Prävention

Querverweise

Methoden & Werkzeuge

Demos

Wirkungsfelder

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Version und Quellen

Kategorie: Messbegriff · Version: 1.1