WÖk-Präzisierungsbegriff
Lebenswirkung
Lebenswirkung bezeichnet die über den Lebensverlauf ermöglichte, unterstützte oder stabilisierte positive Zustandsveränderung, ohne daraus eine moralische Bewertung einer Person abzuleiten.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Praxisbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsbiografie, Wirkungsrente, Wirkungsbonus.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Lebenswirkung beschreibt, wie Arbeit, Care, Bildung, Pflege, Ehrenamt, Prävention, Kultur, Forschung, Gemeinwesen und Transformation über Jahre hinweg Zustände verändern oder Schäden verhindern können. Der Begriff hilft, Alterssicherung und Anerkennung über Erwerbsarbeit hinaus zu denken.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Lebenswirkung ist kein Personenwert und keine moralische Gesamtnote. Sie ist ein Modellbegriff für Wirkungsrente, Wirkungsbiografie und Anerkennung gesellschaftlicher Wirkleistung.
Verwendung
Verwendung
Modelllogik / Arbeitspapier / Diskussionsgrundlage: keine amtliche Bewertung, keine Rechts-, Steuer- oder Sozialberatung, keine Personenbewertung und kein Social Credit.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Personenbewertung
- Lebensbilanz als Moralurteil
- Social Credit
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Lebenswirkung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise
Quellen und Vertiefungen
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