Wirkungsökonomische Modellgröße
Wirkleistung
Wirkleistung ist Leistung, die tatsächlich positive Zustandsveränderung erzeugt oder negative Zustandsveränderung verhindert.
Auf einen Blick
- Einordnung: Wirkungsökonomische Modellgröße im Bereich Messbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Leistung, Scheinleistung, Blindleistung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Wirkleistung bezeichnet im WÖk-Sinn nicht bloß Aufwand, Beschäftigung oder Output, sondern überprüfte positive Zustandsveränderung pro Zeit. Die formalisierte Darstellung macht sichtbar: Ohne definierte Zustandsgröße, Zeitraum, Systemgrenze und Prüfung ist der Begriff nicht berechenbar.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Wirkleistung trennt Leistung von Scheinleistung, Blindleistung und Verlustleistung. Sie wird nicht Personen zugeschrieben, sondern bezieht sich auf Prozesse, Produkte, Maßnahmen und Systeme.
Verwendung
Verwendung
Die Modellformel nur mit benannter Zustandsgröße, Einheit, Zeitraum, Datenqualität und Schutzprüfung anwenden. Nicht als Bewertung von Menschen verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Personenbewertung
- Social Credit
- amtliche Entscheidung
Rechenlogik
WÖk-Modellformel für Wirkleistung
W_WÖ = ΔZ⁺_geprüft / Δt
Das WÖk-Modell beschreibt Wirkleistung als geprüfte positive Zustandsveränderung ΔZ⁺ pro Zeitraum Δt. Welche Zustände zählen und wie sie bewertet werden, muss für den jeweiligen Wirkungsraum offengelegt werden.
Dies ist eine wirkungsökonomische Modellformel, keine physikalische Leistungsgröße. Sie setzt geprüfte Daten, Systemgrenzen, Nebenwirkungsprüfung und Nichtkompensation voraus.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkleistung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise
Quellen und Vertiefungen
Methoden & Werkzeuge
Demos
Wirkungsfelder
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