WÖk-Präzisierungsbegriff

Wirkleistung

Wirkleistung ist Leistung, die tatsächlich positive Zustandsveränderung erzeugt oder negative Zustandsveränderung verhindert.

WÖk-PräzisierungsbegriffStand / Version 1.1

Auf einen Blick

  • Wirkleistung ist reale positive Zustandsveränderung oder die Vermeidung negativer Zustandsveränderung.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Physik, Energie und Wirkungsmetaphern und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Wirkleistung“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Scheinleistung, Blindleistung, Verlustleistung.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Wirkleistung bezeichnet im WÖk-Sinn nicht bloß Aufwand, Beschäftigung oder Output, sondern Leistung, die tatsächlich positive Zustandsveränderung erzeugt oder negative Zustandsveränderung verhindert. Im Automatisierungscluster trennt der Begriff Erwerbsarbeit, Maschinenleistung und gesellschaftliche Wirkleistung sauber voneinander.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Maschinen können produktive Leistung erzeugen. Menschen können Wirkleistung erzeugen, auch wenn Erwerbsarbeit nicht mehr der Engpass der Produktion ist. Wirkungseinkommen, Wirkungsbonus und Wirkungsrente knüpfen an diese Unterscheidung an, ohne Personen zu bewerten.

Verwendung

Verwendung

Modelllogik / Arbeitspapier / Diskussionsgrundlage: keine amtliche Bewertung, keine Rechts-, Steuer- oder Sozialberatung, keine Personenbewertung und kein Social Credit.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Personenbewertung
  • Social Credit
  • amtliche Entscheidung

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkleistung“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Wirkleistung ist reale positive Zustandsveränderung oder die Vermeidung negativer Zustandsveränderung.

Im Bereich Physik, Energie und Wirkungsmetaphern hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Wirkleistung“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Physik, Energie und Wirkungsmetaphern hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Wirkleistung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Scheinleistung · Blindleistung · Verlustleistung · Wirkung · Wirkungsgrad · Leistung · Maschinenleistung · Wirkungseinkommen

Querverweise

Methoden & Werkzeuge

Demos

Wirkungsfelder

Online-Buch

Relevante Kapitel im Online-Buch

Version und Quellen

Kategorie: Physik, Energie und Wirkungsmetaphern · Version: 1.1