WÖk-Präzisierungsbegriff
Grunddividende
Die Grunddividende ist der universelle Sockel des Wirkungseinkommens. Sie steht jedem Menschen als Anteil an gemeinsamer gesellschaftlicher Produktivität zu und schützt Würde, Sicherheit und Zugehörigkeit.
Auf einen Blick
- Grunddividende ist der universelle Sockel im Wirkungseinkommen: Sicherheit und Teilhabe ohne Personenbewertung.
- Der Begriff gehört zum Bereich Praxisbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Grunddividende“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungseinkommen, Wirkungsbonus, Automatisierungsdividende.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Die Grunddividende ist universell, personenbezogen und nicht bedürftigkeitsgeprüft. Sie wird nicht mit Markteinkommen verwechselt. Sie unterscheidet sich vom klassischen BGE dadurch, dass sie Teil einer größeren Wirkungsarchitektur ist: Wirkungseinkommen = Grunddividende + Markteinkommen + Wirkungsbonus.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Sie ist kein Almosen, sondern ein Anteil an Produktivität, die durch Gesellschaft, Infrastruktur, Wissen, Technologie, Naturgrundlagen und demokratische Ordnung gemeinsam ermöglicht wird.
Verwendung
Verwendung
Modelllogik / Arbeitspapier / Diskussionsgrundlage: keine amtliche Bewertung, keine Rechts-, Steuer- oder Sozialberatung, keine Personenbewertung und kein Social Credit.
Abgrenzung
Abgrenzung
- BGE als Gesamtmodell
- Sozialhilfe
- Wirkungsbonus
- Personenbewertung
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Grunddividende“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Grunddividende ist der universelle Sockel im Wirkungseinkommen: Sicherheit und Teilhabe ohne Personenbewertung.
Im Bereich Praxisbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Grunddividende“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Praxisbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Grunddividende“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungseinkommen · Wirkungsbonus · Automatisierungsdividende · Wirkungsfonds · Bedingungsloses Grundeinkommen
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise
Quellen und Vertiefungen
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