Vergleichs- und Abgrenzungsbegriff

Bedingungsloses Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein universeller Geldtransfer unabhängig von Arbeit, Bedürftigkeit oder Wirkung. Die WÖk grenzt Wirkungseinkommen davon ab: Es enthält eine Grunddividende, verbindet sie aber mit Markteinkommen, Wirkungsbonus und Rückkopplung.

Vergleichs- und Abgrenzungsbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: Vergleichs- und Abgrenzungsbegriff im Bereich Abgrenzungsbegriff.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungseinkommen, Grunddividende, Wirkungsbonus.

Definition

Was der Begriff zusätzlich aussagt

Das bedingungslose Grundeinkommen verspricht Sicherheit, weil alle Menschen regelmäßig Geld erhalten. Aus Sicht der Wirkungsökonomie ist daran wertvoll, dass Würde, Freiheit und Bürokratieabbau gestärkt werden können. Allein bleibt das BGE aber unvollständig, wenn es Einkommen nicht mit Wirkung, Verantwortung, Produktivitätsrückführung und gesellschaftlicher Stabilität verbindet.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Das Wirkungseinkommen ist nicht einfach ein BGE. Es besteht aus Grunddividende, Markteinkommen, Wirkungsbonus und gegebenenfalls Fondsanteil. Die Grunddividende schützt Würde und Sicherheit; der Wirkungsbonus macht gesellschaftliche Wirkleistung sichtbar.

Verwendung

Verwendung

Modelllogik / Arbeitspapier / Diskussionsgrundlage: keine amtliche Bewertung, keine Rechts-, Steuer- oder Sozialberatung, keine Personenbewertung und kein Social Credit.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Wirkungseinkommen
  • Grunddividende
  • Wirkungsbonus
  • Sozialhilfe

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Bedingungsloses Grundeinkommen“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Methoden & Werkzeuge

Demos

Wirkungsfelder

Online-Buch

Relevante Kapitel im Online-Buch

Quellen und Einordnung

Kategorie: Abgrenzungsbegriff

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.