Vordenker-/Bezugslinienbegriff
Immanuel Kant
Immanuel Kant ist relevant, weil Wirkungsökonomie nicht rein utilitaristisch sein darf.
Auf einen Blick
- Einordnung: Vordenker-/Bezugslinienbegriff im Bereich Vordenker:innen und Bezugslinien.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsgrenze, Wirkungsethik, Menschenwürde.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Kants Würdebezug, Autonomie und kategorischer Imperativ markieren Grenzen, die nicht durch Gesamtnutzen verrechnet werden dürfen. WÖk-Korrektur / Abgrenzung: Die WÖk ist keine reine Pflichtethik; sie fragt zusätzlich nach tatsächlichen Zustandsveränderungen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Daraus folgt die Logik von Wirkungsgrenzen, Nichtkompensation und rechtsstaatlicher Begrenzung von Steuerung.
Verwendung
Verwendung
Als Bezugslinie verwenden, nicht als Autoritätsbeweis oder biografischen Lexikoneintrag.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Immanuel Kant“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als Vordenker-/Bezugslinienbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Immanuel Kant“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen