WÖk-Kernbegriff
Wirkungsethik
Wirkungsethik bewertet Handlungen nach ihren tatsächlichen Folgen für Mensch, Planet und Demokratie, unter Beachtung nicht kompensierbarer Grenzen.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Kernbegriff im Bereich Ethik, Würde und Verantwortung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsverantwortung, Wirkungsgrenze, positive Netto-Wirkung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Wirkungsethik fragt nach realen Zustandsveränderungen, aber nicht als reine Nutzenaddition.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, planetare Grenzen und Demokratie sind rote Linien.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Wirkungsethik“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Kernbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsethik“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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