Ressourcenbegriff
Input
Input bezeichnet die Ressourcen, die für eine Aktivität, ein Projekt, ein Produkt, eine Organisation oder eine Intervention eingesetzt werden.
Auf einen Blick
- Einordnung: Ressourcenbegriff im Bereich Grundbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an IOOI, Aktivität, Output.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Inputs können finanzielle, personelle, materielle, natürliche, digitale oder organisatorische Ressourcen sein: zum Beispiel Budget, Arbeitszeit, Wissen, Daten, Energie, Fläche, Infrastruktur oder Kapital. Ihre Erfassung zeigt, was eingesetzt wurde und welche Voraussetzungen eine Aktivität hatte.
Ein hoher Input belegt weder die Qualität einer Leistung noch eine Veränderung bei Betroffenen. Er ist Aufwand beziehungsweise Voraussetzung, nicht Outcome, Impact oder positive Netto-Wirkung.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk betrachtet Inputs nicht nur als Projektkosten. Je nach Gegenstand können ihre Herkunft, Knappheit, Lieferkette, Arbeitsbedingungen, Energie- und Ressourcenfolgen selbst wirkungsrelevant sein. Das ändert aber nicht die Begriffsgrenze: Input ist nicht die Wirkung des Vorhabens.
Verwendung
Verwendung
Input mit einer klaren Systemgrenze und Bezugszeit dokumentieren. Ressourcenverbrauch, der als Folge eines Produkts oder Prozesses bewertet wird, kann zugleich als Wirkung in einem anderen Wirkpfad auftreten.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Output: direkte Leistung nach einer Aktivität.
- Outcome: eingetretene Veränderung.
- Wirkung: tatsächliche Zustandsveränderung, nicht der bloße Ressourceneinsatz.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Input“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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