Anschlussbegriff
Messproblem
Das Messproblem bezeichnet die Frage, wie in der Quantenmechanik aus einer mathematischen Beschreibung möglicher Messergebnisse ein bestimmtes beobachtbares Ergebnis wird.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsbewertung, Wirkungswahrheit, Modellgrenze / Interpretationsgrenze.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk ist das Messproblem keine direkte Vorlage. Es ist aber ein nützlicher Hinweis auf den Unterschied zwischen Modell, Beobachtung, Ergebnis und Interpretation. Wirkungsmessung muss deshalb sorgfältig trennen: Daten, Modell, Bewertung, Rückkopplung und politische Entscheidung.
Verwendung
Verwendung
„Messproblem“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht verwenden, um WÖk-Wirkung „geheimnisvoll“ zu machen. Das Messproblem gehört zur Interpretation der Quantenmechanik, nicht zur Wirkungssteuerung.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Messproblem“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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