WÖk-Präzisierungsbegriff

Meta-kognitive Intervention

Eine meta-kognitive Intervention macht nicht nur Inhalte, sondern Denk- und Deutungsmechanismen sichtbar.

WÖk-Präzisierungsbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Beobachtung zweiter Ordnung, Verfügbarkeitsheuristik, Bestätigungsfehler.

Definition

Was der Begriff zusätzlich aussagt

Statt zu sagen Das ist falsch, fragt meta-kognitive Intervention: Wie entsteht diese Schlussfolgerung? Sie benennt Muster wie monokausale Erklärung, Verfügbarkeitsheuristik, Identitätsaktivierung, Schwarz-Weiß-Denken oder Generalisierung.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Meta-kognitive Intervention ist ein Wirkmechanismus zur Senkung von Dissonanz und zur Aktivierung von Reflexion. Sie stabilisiert Diskursräume, transformiert sie aber nicht zwingend allein.

Verwendung

Verwendung

Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Wirkung
  • Wirkungspotenzial
  • Wirkungsnachweis

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Meta-kognitive Intervention“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Quellen und Einordnung

Kategorie: Psychologische und systemische Wirkmechanismen

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.