Quellen-/Bezugslinienbegriff
Nicht-Dualität
Nicht-Dualität beschreibt die Auflösung starrer Trennungen zwischen Subjekt und Objekt, Mensch und Natur, Innen und Außen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Quellen-/Bezugslinienbegriff im Bereich Daoismus, Prozessdenken und Nicht-Erzwingen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Dao / Tao, Prozessdenken, Interdependenz / wechselseitige Abhängigkeit.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Der Begriff wird vorsichtig als philosophischer Anschluss an Prozessdenken genutzt.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Relevant für die Einsicht, dass Mensch, Wirtschaft und Natur gekoppelte Wirkungsräume sind.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Nicht-Dualität“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als Quellen-/Bezugslinienbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Nicht-Dualität“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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