Anschlussbegriff
Prozessdenken
Prozessdenken betrachtet Wirklichkeit nicht primär als Dinge, sondern als Beziehungen, Bewegungen und Veränderungen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Daoismus, Prozessdenken und Nicht-Erzwingen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, Strukturelles Driften, Rückkopplung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Es richtet Aufmerksamkeit auf Werden, Veränderung, Kopplung, Rhythmus und Rückwirkung.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Anschlussbegriff für Wirkung als Zustandsveränderung, strukturelles Driften, Rückkopplung und Wirkungsarchitektur.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Prozessdenken“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als Anschlussbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Prozessdenken“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen