Quellen-/Bezugslinienbegriff
Dao / Tao
Dao bezeichnet im Daoismus den Weg oder Prozess, in dem sich Wirklichkeit entfaltet.
Auf einen Blick
- Einordnung: Quellen-/Bezugslinienbegriff im Bereich Daoismus, Prozessdenken und Nicht-Erzwingen.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wu Wei, Prozessdenken, Selbstorganisation.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Der Begriff wird hier knapp als philosophische Bezugslinie für Prozessdenken und Eingebettetheit verwendet.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Nicht religiös ausbauen. Funktional relevant als Gegenbild zu Kontrolle gegen Systemlogiken.
Verwendung
Verwendung
Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus und eingetretene Wirkung sauber unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Dao / Tao“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als Quellen-/Bezugslinienbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Dao / Tao“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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