Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen

Selbstorganisation

Selbstorganisation beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Muster, Regeln oder Strukturen ohne zentrale Steuerung aus wiederholten Wechselwirkungen hervorzubringen.

Version 1.0 Woek Anschlussbegriff

Auf einen Blick

Fähigkeit eines Systems, Muster, Regeln oder Strukturen ohne zentrale Steuerung hervorzubringen.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Kurzdefinition: Selbstorganisation beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Muster, Regeln oder Strukturen ohne zentrale Steuerung aus wiederholten Wechselwirkungen hervorzubringen.

Erklärung: Selbstorganisation entsteht, wenn viele Akteure lokal handeln und daraus über Zeit Muster entstehen. Diese Muster können stabilisierend oder destabilierend wirken.

WÖk-Bezug: Märkte, Diskurse, Plattformen, Organisationen und Gemeinschaften organisieren sich selbst. Die Wirkungsökonomie setzt deshalb nicht auf zentrale Kontrolle, sondern auf bessere Rückkopplung und Anreizarchitektur.

Grenze / Status: Nicht als Diagnose für Personen und nicht als moralischen Kampfbegriff verwenden. Der Begriff dient der Beschreibung von Wirkpfaden, Resonanzräumen und Rückkopplungen.

WÖk-PräzisierungsbegriffPsychologische und systemische WirkmechanismenMensch + Planet + Demokratie

Verwandt: RückkopplungWirkungsarchitekturNichttriviales SystemEmergenzAutopoiesisSoziale Bewährtheit / Social ProofDao / TaoWu Wei / Nicht-ErzwingenHumberto Maturana und Francisco VarelaFredmund Malik

Offizielle Quelle: Warum Fakten nicht reichen

Wirkungsökonomie

Warum ist das wichtig?

Als normalen menschlichen oder systemischen Verarbeitungsmechanismus beschreiben, nicht als Abwertung von Personen.

Verwendung

So wird der Begriff genutzt

Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.

Abgrenzung

Nicht verwechseln mit

  • Wirkung
  • Wirkungspotenzial
  • Wirkungsnachweis

Lernseite zu Selbstorganisation

Warum wichtig?

Was macht der Begriff sichtbar?

Als normalen menschlichen oder systemischen Verarbeitungsmechanismus beschreiben, nicht als Abwertung von Personen.

Abgrenzung

Was es nicht bedeutet

Selbstorganisation ist nicht dasselbe wie Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsnachweis. Die Abgrenzung verhindert, dass unterschiedliche Prüf- und Steuerungsfragen vermischt werden.

Beispiel

So wird es konkret

In der Anwendung hilft Selbstorganisation, eine Beobachtung, Entscheidung oder Datenlage genauer einzuordnen und mit Wirkung, Nebenwirkung und Rückkopplung zu verbinden.

Missverständnisse

Worauf achten?

  • Nicht mit Wirkung gleichsetzen.
  • Nicht mit Wirkungspotenzial gleichsetzen.
  • Nicht mit Wirkungsnachweis gleichsetzen.
  • Nicht als isolierte Kennzahl verwenden.

Passende Tools

Keine Einträge

Passende Wirkungsfelder

Keine Einträge

Grundlagen

Im Grundlagenwerk

Keine direkte Kapitelverknüpfung gefunden.

Bibliothek

Dokumente und Materialien

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Version und Quelle

Kategorie: Psychologische Und Systemische Wirkmechanismen · Version: 1.0

Quelle: Warum Fakten nicht reichen - und was stattdessen gesellschaftliche Stabilität erzeugt · Abschnitt: Psychologische und systemische Wirkmechanismen