WÖk-Präzisierungsbegriff

Autopoiesis

Autopoiesis bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, seine eigenen Strukturen und Operationen fortlaufend selbst hervorzubringen und zu stabilisieren.

WÖk-Präzisierungsbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Psychologische und systemische Wirkmechanismen.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Nichttriviales System, Strukturelle Kopplung, Selbstorganisation.

Definition

Was der Begriff zusätzlich aussagt

Autopoiesis ist ein Anschlussbegriff aus Systemtheorie und Konstruktivismus. Er beschreibt, dass soziale, mediale oder institutionelle Systeme Impulse nicht einfach übernehmen, sondern nach eigener Logik verarbeiten.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

In der Wirkungsökonomie hilft Autopoiesis zu verstehen, warum Eingriffe nicht linear wirken und warum Resonanz, Anschlussfähigkeit und Rückkopplung entscheidend sind. Der Begriff wird knapp, funktional und systemtheoretisch verwendet, nicht esoterisch.

Verwendung

Verwendung

Zwischen Wirkung, Wirkungspotenzial, Wirkungsrisiko, Wirkmechanismus, Resonanzraum und Wirkpfad unterscheiden.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Wirkung
  • Wirkungspotenzial
  • Wirkungsnachweis

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Autopoiesis“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Quellen und Einordnung

Kategorie: Psychologische und systemische Wirkmechanismen

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.